PadelTestLab

Slazenger Epic Pro 12K

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Slazengerwie wir bewerten

Slazenger Epic Pro 12K

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

83/100

81POWER87HÄRTE89KONTROLLE83AGILITÄT73BALLABSPRUNG83SWEETSPOT85RAUHEIT

Beschreibung

Gewicht360–375 g
FormRund
BalanceMittel
Schlagflächecarbono-12k
Oberfläche85/100
Kern — GummiHard EVA30
BallgefühlMittel-Hart
NiveauFortgeschritten
SpielstilKontrolle

Technologien

Panther Series S-frameKevlar cushioning
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Slazengerwie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Das Carbon 12K über dem festen EVA30-Kern liefert eine kurze Ballantwort ohne störenden Nachprall: Die geschnittene Bandeja kommt flach und niedrig, knapp über dem Netz, ohne ans Glas zu gehen Die stark strukturierte Schlagfläche krallt sich beim Vibora und beim Kick-Smash regelrecht in den Ball, und dieser Zusatzgrip macht sich genau in dem hohen Ballabsprung bemerkbar, mit dem man den Gegner aus der Position zieht Runde Form und mittlere Balance halten den Sweet Spot im geometrischen Zentrum: Beim Blockvolley und bei der hektischen Ballannahme von der Wand verzeiht der Schläger mehr, als seine Härte vermuten lässt Die Kevlar-Dämpfung filtert einen Teil der Vibration, die ein so kompakter EVA30-Kern sonst direkt an den Ellbogen weitergeben würde, und macht lange Matches mit diesem trockenen Spielgefühl erträglich Der S-frame-Rahmen begrenzt die Torsion bei außermittigem Treffpunkt, sodass die dezentrale Abwehr nicht so stark abdriftet, wie man es bei einem steifen Padelschläger erwarten würde

Nachteile

  • Der Ballaustritt fällt kurz aus: Wer mit gebremstem Arm zum Lob kommt oder aus dem Rebound verteidigt, spürt keinen Schub vom Schläger – der Ball bleibt in der Platzmitte hängen Der Hard-EVA30-Kern öffnet sich erst bei hoher Schlaggeschwindigkeit; bei kalten Partien, frühen Runden oder Tagen ohne Armgefühl wirkt der Schläger träge, und der Abschluss über 3 muss forciert werden Die 375 g am oberen Ende der Gewichtsspanne machen sich bei schnellen Volleys auf mittlerer Höhe bemerkbar, wenn der Ballwechsel Fahrt aufnimmt und zwei, drei Blocks hintereinander nötig sind Die raue Oberfläche sorgt für viel Effet, nutzt sich aber mit der Zeit ab – der Grip bei der Pinchada und beim Kick lässt schneller nach als die Struktur des Schlägers selbst

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

83/100

Power
81
Härte
87
Kontrolle
89
Agilität
83
Ballabsprung
73
Sweetspot
83
Rauheit
85

Derzeit nicht verfügbar

Aktuell führt ihn keiner der von uns verglichenen Shops. Zuletzt gesehen am 21. März für 199,95 €.

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Der Slazenger Epic Pro 12K ist die kompromissloseste Ausführung der Panther Series: runde Form, Schlagflächen aus Carbon 12K, Hard-EVA30-Kern, raue Oberfläche und ein Gewichtsbereich von 360 bis 375 g bei mittlerer Balance. Nichts an dieser Kombination ist darauf ausgelegt, spätes Timing zu verzeihen.

Es handelt sich um einen erklärten Kontroll-Padelschläger, aber um harte Kontrolle: nicht das weiche, dämpfende Gefühl, sondern jenes, das entsteht, weil der Ball exakt dort landet, wohin man ihn geschickt hat – keinen Zentimeter weiter.

Was verändert Carbon 12K auf einem harten EVA30-Kern?

Das Carbon-12K-Gewebe ist dichter und weniger elastisch als feinere Geflechte. Es überträgt den Treffpunkt fast ungefiltert, und genau daraus entsteht jenes feste Schlaggefühl, das man schon beim ersten Einspielen erkennt.

Darunter komprimiert der harte EVA30-Kern kaum. In der Praxis bedeutet das einen kurzen Ballaustritt: Der Schläger schießt nicht von selbst los, sondern gibt genau die Energie zurück, die man ihm mitgegeben hat. Wer beschleunigt, trifft hart; wer begleitet, platziert.

Diese Kombination erklärt den Charakter des Modells: sehr hohe Präzision, spürbare Wucht bei schnellem Arm – und wenig Unterstützung, wenn der Arm zu spät kommt.

Technische Daten des Epic Pro 12K

Technisches DetailWert
FormRund
Gewicht360-375 g
BalanceMittel
SchlagflächeCarbon 12K
KernHard EVA30
OberflächeRau
TechnologienPanther Series S-frame, Kevlar Cushioning
NiveauFortgeschritten
SpieltypKontrolle

S-frame und Kevlar Cushioning: Steifigkeit mit Sicherheitsnetz

Der S-frame trägt die Struktur, wenn der Treffpunkt außerhalb der Mitte liegt. Bei einem starren Padelschläger zahlt man einen dezentralen Treffer mit Torsion und abdriftendem Ball; hier hält der Rahmen dagegen, und die Abwehr aus schwieriger Position bleibt gerader als erwartet.

Das Kevlar Cushioning ist das logische Gegengewicht zu einem derart kompakten Kern. Es absorbiert einen Teil der Restvibration, die ein harter EVA30-Kern sonst direkt an Handgelenk und Ellbogen weitergeben würde.

Wichtig dabei: Dämpfen bedeutet nicht Weichmachen. Der Schläger bleibt hart im Anschlag und fordert weiterhin Technik. Das Kevlar sorgt lediglich dafür, dass sich diese Härte nach zwei Stunden Match nicht in Gelenkschmerzen niederschlägt.

Schlag für Schlag: Wo er glänzt und wo er schwächelt

  • **Bandeja**: sein bester Schlag. Die kurze Ballantwort lässt den Ball flach und niedrig fliegen, mit genau der Flugbahn, um an der Seitenwand zu sterben, ohne den Rebound zu verschenken.
  • **Vibora und Kick**: Die raue Oberfläche krallt sich wirklich in den Ball. Der aufgesetzte Effet übersetzt sich in hohen Ballabsprung und einen Ball, der dem Gegner vom Körper wegspringt.
  • **Abschluss über 3 und flacher Smash**: funktioniert, verlangt aber Armeinsatz. Mit echter Kopfgeschwindigkeit öffnet sich der EVA30-Kern und der Ball löst sich trocken; bei mittlerem Tempo bleibt er kurz.
  • **Ballannahme von der Wand**: Man muss den Schlag konsequent zu Ende führen. Wer mit dem Handgelenk blockt und auf den Rückstoß des Kerns hofft, sieht den Ball in der Platzmitte hängen bleiben.
  • **Volley**: Der großzügige Sweet Spot der runden Form und die mittlere Balance sorgen für zuverlässiges Blocken, auch wenn die 375 g am oberen Ende der Spanne bei schnellen Ballwechseln spürbar werden.

Für welches Spielniveau eignet sich der Slazenger Epic Pro 12K?

Dieser Padelschläger richtet sich an fortgeschrittene Spieler. Die Kombination aus Carbon 12K und Hard-EVA30-Kern erzeugt einen sehr kontrollierten Ballaustritt, der Armgeschwindigkeit und zentrierten Treffpunkt voraussetzt. Ein Spieler auf mittlerem Niveau wird ihn in der Abwehr als träge empfinden und sich schwertun, Power ohne Schulterbelastung zu erzeugen.

Spielerprofil und passender Partner auf dem Platz

Er passt zum Spielaufbau-Typ: wechselt zwischen Bandeja und Vibora, um am Netz zu bleiben, setzt nur zu, wenn der Ball wirklich hoch kommt, und braucht keinen Schläger, der ihm Meter schenkt.

Auf der Rückhandseite funktioniert er besonders gut, weil runde Form und mittlere Balance rechtzeitiges Erreichen des Cross-Balls und eine kontrolliert hohe Rückgabe ermöglichen. Auf der Vorhandseite verlangt er einen Spieler mit sauberer Schlagtechnik, keinen reinen Kraftspieler.

Wer einen Schläger sucht, der einen von allein aus der Bedrängnis holt, ist bei dieser Slazenger-Option falsch: Hier kommt der Ball nur dann raus, wenn man ihn selbst geschickt hat.

Fazit: chirurgische Kontrolle gegen Armarbeit

Der Slazenger Epic Pro 12K hält, was seine Konstruktion verspricht. Hohe Zielgenauigkeit, trockenes Spielgefühl, viel Grip für Effet und ein Rahmen, der bei außermittigen Treffern stabil bleibt.

Der Preis dafür ist real: kurzer Ballaustritt, eine Härte, die sich erst bei hohem Tempo öffnet, und ein Gewicht, das am oberen Ende der Spanne bei langen Volley-Ballwechseln ermüdet.

Wer lange Ballwechsel spielt, den Gegner mit Lob und Kick bewegt und erst zuschlägt, wenn der Ball wirklich geschenkt wird, bekommt mit dem Epic Pro 12K genau den Spielraum, den er braucht. Wer dagegen darauf angewiesen ist, dass der Schläger für ihn arbeitet, sollte zu einem weicheren Kern greifen.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von slazenger positioniert sich der epic pro 12k als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 83/100 zählt er zu den besten Kontroll-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Slazenger Epic Pro 12K?

Der Slazenger Epic Pro 12K richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Slazenger Epic Pro 12K?

Der Slazenger Epic Pro 12K wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Slazenger Epic Pro 12K bei PadelTestLab?

Der Slazenger Epic Pro 12K erreicht 83/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.

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