PadelTestLab

Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Vibor-Awie wir bewerten

Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

80POWER75HÄRTE75KONTROLLE75AGILITÄT87BALLABSPRUNG78SWEETSPOT85RAUHEIT

Beschreibung

Gewicht360–375 g
FormDiamant
BalanceMittel
Rahmen38mm
Schlagflächefibra-de-vidrio
Oberfläche85/100
Kern — GummiPro EVA Multidensity
BallgefühlMittel-Weich
NiveauMittelstufe
SpielstilVielseitig

Technologien

Reinforced Carbon BridgeAnti Vibration System
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Vibor-Awie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Der Pro EVA Multidensity-Kern mit Glasfaser-Schlagfläche sorgt für einen sehr großzügigen Ballabsprung: Bei der blockierten Volley und beim defensiven Lob aus dem Feld heraus fliegt der Ball praktisch von allein Die matte, raue Oberfläche beißt sich regelrecht in den Ball bei der Vibora über Kreuz und beim geschnittenen Stopball, wo der Seiteneffet spürbar wird, ohne dass man das Handgelenk überstrapazieren muss Die Reinforced Carbon Bridge stabilisiert den Steg beim dezentralen Treffer, sodass Schmetterbälle in die obere Zone weniger stark von der Richtung abweichen als bei einem klassischen Diamant-Schläger Das Anti Vibration System filtert einen Großteil der harten Rückmeldung bei schnellen Körperbällen heraus, was an langen Spieltagen guttut, wenn man mit dem Ellbogen zu kämpfen hat Ein Diamant-Profil mit 38 mm, das auf Spieler mit mittlerem Niveau zugeschnitten ist: Es liefert die Wucht des Formats, ohne das Timing eines Wettkampfschlägers zu verlangen

Nachteile

  • Mit 375 g am oberen Ende der Gewichtsspanne wird der Schläger bei der Reaktionsvolley am Netz etwas träge; wer viel am Netz spielt, sollte zur leichteren Ausführung greifen Die Glasfaser-Schlagfläche sorgt für Komfort und Ballabsprung, begrenzt aber das Powerlimit im Vergleich zu einer Carbon-Schlagfläche: Der flache Smash von Position 3 hat nicht die trockene Schärfe, die ein reiner Angriffsspieler sucht Der Sweet Spot eines Diamant-Kopfes ist nie groß, und hier verlieren Bälle, die unterhalb der Mitte treffen, deutlich an Wandausgang bei hohen Bällen Der zusätzliche Effet-Grip der rauen Oberfläche lässt mit der Zeit auf schnellen Plätzen nach: Das Grip-Gefühl vom ersten Monat ist nicht mehr das des vierten

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

Power
80
Härte
75
Kontrolle
75
Agilität
75
Ballabsprung
87
Sweetspot
78
Rauheit
85

Derzeit nicht verfügbar

Aktuell führt ihn keiner der von uns verglichenen Shops. Zuletzt gesehen am 21. August für 69,95 €.

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Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black: der Diamant-Schläger, der nicht bestraft

Es gibt Diamant-Schläger, die nur funktionieren, wenn man hart zuschlägt und perfekt im Timing ist. Die Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black gehört nicht dazu. Mit einem 38-mm-Profil, Glasfaser-Schlagflächen, Pro EVA Multidensity-Kern und einem Gewicht von 360 bis 375 g nimmt dieser Padelschläger dem aggressivsten Format des Padels die Härte – gerade so viel, dass ihn ein Spieler mit mittlerem Niveau ein ganzes Match lang durchhalten kann.

Das matte, raue Finish und das X-Anniversary-Detail am Steg ordnen sie in die Xtreme-Linie ein, hier in einer komplett schwarzen Version.

Was unterscheidet die Yarara Xtreme Fiber Black von einem klassischen Diamant-Schläger?

Die kurze Antwort: die Schlagfläche. Fast alle Diamant-Schläger im oberen Preissegment setzen auf Carbon, was ein trockenes, schnelles und wenig verzeihendes Spielgefühl gibt. Vibor-A setzt hier auf Glasfaser, ein elastischeres Material, das den Ball mit mehr Verweildauer und weniger Präzisionsanspruch zurückgibt.

Diese Entscheidung verändert den Charakter des Schlägers komplett. Statt eines Werkzeugs für reine Angriffsspieler entsteht ein vielseitiger Padelschläger mit aggressiver Silhouette: Er schlägt zu, wenn man beschleunigt, lässt einen aber nicht im Stich, wenn der Treffer mal nicht perfekt sitzt.

Technische DatenWert
FormDiamant
NiveauMittleres Spielniveau
SpielstilVielseitig
Gewicht360-375 g
BalanceMittel
SchlagflächeGlasfaser
KernEVA Medium (Pro EVA Multidensity)
Profil38 mm
OberflächeRau
TechnologienReinforced Carbon Bridge, Anti Vibration System

Pro EVA Multidensity: wo der Trick beim Kern liegt

Ein Kern mittlerer Dichte in einem 38-mm-Korpus ist eine ungewöhnliche Kombination. Die klassische harte EVA eines Diamant-Kopfes zwingt dazu, mit voll durchgezogenem Schläger zu treffen, um Wirkung zu erzielen; ein mittelharter EVA-Kern dagegen komprimiert sich früher und hilft, den Ball bei Dreiviertel-Schlägen anzuheben.

Das Multidensity-Format verteilt diese Kompression: mehr Ballkontaktzeit in der üblichen Trefferzone, mehr Konstanz zu den Rändern hin. Auf dem Platz übersetzt sich das in etwas ganz Konkretes – die Bandeja kommt mit Höhe, ohne dass man die Fläche stark öffnen muss, und der defensive Lob aus dem Feld erreicht die gegnerische Grundlinie, ohne den Arm zu belasten.

Die Reinforced Carbon Bridge arbeitet am anderen Ende des Spektrums. Sie verstärkt den Steg, also die Zone, in der ein Diamant-Schläger bei Treffern in Richtung Kopfspitze zur Verdrehung neigt. Mit dem verstärkten Steg hält der dezentrale Smash die Richtung besser, und der Schläger destabilisiert sich weniger in der Hand.

Das Anti Vibration System rundet das Paket ab, indem es die harte Rückmeldung filtert. Kein kosmetisches Detail: Bei einem steifen Diamant-Profil mit breitem Kern ist die Restvibration bei schnellen Körperbällen das Erste, was auf den Ellbogen schlägt.

Wie verhält er sich Schlag für Schlag?

Smash. Der flache Smash hat Wucht, aber nicht die trockene Schärfe einer Carbon-Schlagfläche. Am besten funktioniert er beim Smash von Position 3 mit etwas Topspin und beim Kick-Aufschlag, denn die Glasfaser gibt Ballkontaktzeit, und die raue Oberfläche sorgt dafür, dass der Ball verdreht abspringt und hoch aufspringt.

Bandeja und Vibora. Hier liegt seine Stärke. Der großzügige Ballabsprung erlaubt eine tiefe Bandeja ohne Kraftaufwand, und die raue Oberfläche greift gut bei der Vibora über Kreuz. Der Seiteneffet entsteht, ohne dass man die Handgelenksbewegung übertreiben muss.

Defensive und Wandausgang. Hier lohnt sich Ehrlichkeit. Der Sweet Spot eines Diamant-Kopfes ist per Definition eng, und dieser Schläger ist keine Ausnahme: Kommt der Ball hoch und trifft man unterhalb der Mitte, verliert man deutlich an Ballabsprung, und der Ball bleibt kurz. Wird die Wand aber gut gelesen und der Treffer zentral gesetzt, kommt der Ball dagegen mit reichlich Tiefe zurück.

Volleys. Dank der Elastizität der Schlagfläche blockt der Schläger gut, aber das Gewicht macht sich bemerkbar. Am oberen Ende der Gewichtsspanne, nahe 375 g, verlangt die Reaktionsvolley im Mittelfeld nach Antizipation.

Für welchen Spielertyp ist dieser Vibor-A-Schläger gedacht?

Ein klares Profil, in drei Punkten:

  1. **Spieler mit mittlerem Niveau**, die einen Diamant-Schläger ausprobieren wollen, ohne auf Komfort zu verzichten – die Kombination aus Glasfaser und mittelhartem EVA-Kern bildet die Brücke zwischen einem runden Schläger und einem Wettkampf-Diamanten.
  2. **Vielseitiger Spielstil mit offensiver Tendenz**: jemand, der ans Netz geht, schmettert, ohne ein reiner Angriffsspieler zu sein, und in der Defensive Unterstützung vom Schläger braucht.
  3. **Spieler mit Vorgeschichte von Ellbogen- oder Handgelenksproblemen**, die trotzdem nicht auf das aggressive Format verzichten wollen: Das Anti Vibration System und der mittelharte Kern reduzieren die Armbelastung spürbar.

Als Doppelpartner funktioniert er gut neben einem reinen Kontrollspieler: Die Yarara Xtreme Fiber Black bringt die Bedrohung vom Netz, während der Partner den Ballwechsel von der Grundlinie aus trägt.

Einem fortgeschrittenen Spieler mit bereits gefestigtem Schlagbild und der Suche nach maximalem Powerlimit würde ich diesen Schläger nicht empfehlen. Dieses Profil wird die Carbon-Schlagfläche vermissen.

Fazit

Die Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black löst ein reales Problem: Die meisten Diamant-Schläger auf dem Markt sind auf ein Niveau ausgelegt, das die wenigsten Spieler tatsächlich haben. Dieser Schläger senkt die Anforderungen, ohne auf die Silhouette oder das 38-mm-Profil zu verzichten.

Dafür gibt es zwei Kompromisse. Erstens das Powerlimit – mit Glasfaser auf der Schlagfläche findet man nicht die trockene Antwort einer Carbon-Fläche. Zweitens das Gewicht am oberen Ende der Spanne, das eine bewusste Wahl der Ausführung verlangt, wenn das eigene Spiel am Netz stattfindet.

Wer einen Diamant-Schläger sucht, mit dem man das Schmettern lernen kann, ohne sich den Arm zu ruinieren, und den zusätzlichen Grip der rauen Oberfläche bei Effetbällen zu schätzen weiß, sollte ihn auf die engere Auswahlliste setzen.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Vibor-A positioniert sich der Yarara Xtreme Fiber Black als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 79/100 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black?

Der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black passt zum mittleren Niveau. Geeignet für Spieler mit technischer Basis, die sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem Turnierschläger zu wechseln.

Wie viel wiegt der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black?

Der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black bei PadelTestLab?

Der Vibor-A Yarara Xtreme Fiber Black erreicht 79/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.

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