Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Vibor-Awie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
80/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Das 38-mm-Profil mit 12K-Carbon-Schlagflächen liefert eine knackige, direkte Antwort beim Smash von Position 3: Der Ball kommt flach und ohne Verzögerung raus – etwas, das der straffe EVA-Kern Schlag für Schlag durchhält, ohne im Matchverlauf weicher zu werden. Die mittlere Balance im Tropfenformat sorgt für genug Kopflastigkeit, um mit Nachdruck zu smashen, bleibt aber kontrolliert genug, um nach einem kurzen Lob rechtzeitig an der Reflexvolley zu sein. Die Antivibrationsbrücke räumt bei dezentralen Treffern spürbar auf, was sich vor allem bei langen Bandejas bemerkbar macht, wenn der Ball im unteren Bereich der Schlagfläche einschlägt und normalerweise im Arm nachhallt. Der Sweet Spot ist zwar nicht riesig, aber für eine Tropfenform gut platziert: Der Wandabsprung mit wenig Anlauf lässt sich besser kontrollieren, als man es bei einem Schläger dieses Gewichts (360 bis 375 Gramm) erwarten würde.
Nachteile
- ✗Mit 360-375 g und einem mittelfesten EVA-Kern verlangt der Schläger saubere Technik: Kommt der Arm in der dritten Stunde müde an, fehlt bei defensiven Bällen im Mittelfeld die eigene Beschleunigung, und das macht sich bezahlt. Die Tropfenform verkleinert den Spielraum gegenüber einer runden Form: Treffer unterhalb der Mitte verlieren an Tiefe, und niedrige Bälle nach dem Wandabsprung geraten kurz, wenn man nicht selbst beschleunigt. Bei Blocks oder passiven Kontervolleys ist er kein einfacher Einstiegsschläger; er belohnt, wer selbst Kopfgeschwindigkeit erzeugt, und bestraft, wer nur den Schläger hinhält. Das 12K-Carbon bringt Steifigkeit, aber auch ein eher informatives als weiches Spielgefühl: Wer puren Gelenkkomfort sucht, findet im gleichen Leistungssegment umgänglichere Alternativen.
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
80/100
Seit dem 20. März bewegte sie sich zwischen 169,90 € und 290,95 €. Heute 279,00 €.
Preise täglich erfasst seit dem 20. März · 97 Tage mit Daten
Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0: Wie viel Power steckt in dieser Tropfenform?
Der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 kommt als 2026er-Version der Radical-Linie mit einer eher ungewöhnlichen Kombination daher: Tropfenform, mittlere Balance, 12K-Carbon-Schlagflächen und ein EVA-Kern mittlerer Dichte, bei einem Gewicht zwischen 360 und 375 Gramm und einem 38-mm-Rahmen. Auf dem Papier ein vielseitiger Padelschläger für fortgeschrittene Spieler; auf dem Platz eine Tropfenform, die deutlich ruhiger daherkommt, als der Name vermuten lässt.
| Technische Daten | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfenform |
| Gewicht | 360-375 g |
| Balance | Mittel |
| Schlagfläche | Carbon 12K |
| Kern | EVA mittel |
| Rahmen | 38 mm |
| Technologie | Antivibrationsbrücke |
| Niveau | Fortgeschritten |
| Spieltyp | Allrounder |
Was bringt 12K-Carbon über EVA mittlerer Dichte wirklich?
Das 12K-Gewebe liegt zwischen den feineren Carbonsorten und den sehr dicht gewebten Varianten. Es sorgt für genug Steifigkeit, damit die Schlagfläche beim Aufprall nicht nachgibt, erreicht aber nicht die extreme Härte der dickeren Gewebe. Übersetzt ins Spielgefühl heißt das: Der Ball kommt schnell und ohne Verzögerung zurück, mit einem informativen Touch, bei dem man genau spürt, wo der Treffer saß.
Darunter entscheidet die mittelfeste EVA über den Charakter dieses Padelschlägers. Sie hält der Kompression bei wiederholten Smashes stand, ohne weicher zu werden – genau das, was bei softeren Kernen im Laufe eines langen Matches versagt. Im Gegenzug ist der eigene Ballabsprung nicht üppig: Der Schläger gibt zurück, was man selbst hineinsteckt, statt es von sich aus zu erzeugen.
Der 38-mm-Rahmen rundet das Ganze ab und sorgt für strukturelle Steifigkeit bei außermittigen Treffern, wo eine dünnere Seitenwand nachgeben und Tiefe kosten würde.
Die Balance, die diese 3.0-Version prägt
Die Tropfenform mit mittlerer Balance ist eine klare technische Entscheidung. Die Tropfengeometrie konzentriert die Masse im oberen Bereich der Schlagfläche – daher die Wucht beim Smash –, während die zurückhaltende Balance verhindert, dass der Kopf zu dominant wird und die Handlichkeit am Netz leidet.
Genau dieser Kompromiss trägt das gesamte Modell: verfügbare Power im Angriff, vernünftige Kontrolle, sobald der Punkt defensiv wird. Kein Diamant-Schläger, der nur bei Maximaltempo funktioniert, aber auch keine runde Form, die alles verzeiht.
Die in dieser Version mit gelben Akzenten neu gestaltete Antivibrationsbrücke ist nicht nur Optik: Sie filtert einen Teil der Rückvibration bei außermittigen Treffern und verleiht der Verbindung Rahmen-Schlagfläche zusätzliche Stabilität.
So verhält sich der Black Mamba Radical 12K 3.0 Schlag für Schlag
Smash von Position 3 und flacher Schmetterball. Hier liegt das Hauptargument. Die Kombination aus hoher Kopflastigkeit und steifer Schlagfläche schickt den Ball flach und ohne Verzögerung raus. Beim Smash von 3 verlässt der Ball den Schläger mit genau der gespannten Flugbahn, die man braucht, damit er außerhalb des Platzes aufspringt.
Bandeja und Vibora. Die Fläche reagiert gut auf den geschnittenen Schlag: Der mittelfeste EVA-Kern hält dem Impakt stand, ohne einzusacken, wodurch der Ball bei der langen Bandeja kontrolliert und nah dran bleibt. Bei der Vibora hilft die Steifigkeit des 12K-Gewebes, Seitwärtsgeschwindigkeit zu erzeugen, ohne dass die Fläche nachgibt.
Volleys. Die mittlere Balance erlaubt schnelle Reaktionen bei der Reflexvolley nach einem missglückten Lob. Bei rein passiven Kontervolleys hingegen verlangt der Schläger aktives Mitgehen: Der Ball kommt nicht von allein.
Verteidigung und Wandabsprung. Hier zeigt sich der Preis. Bei langsamem Absprung und niedrigem Ball verengt die Tropfenform den Fehlerspielraum, und der mittelfeste EVA-Kern schenkt keine Tiefe. Wer zu spät oder zu passiv kommt, bleibt kurz und schenkt dem Gegner das Netz.
Kick-Aufschläge und hohe Bälle. Dank der Kopflastigkeit ein gutes Verhalten, vorausgesetzt die Vorbereitung erfolgt frühzeitig.
Für welchen Spielertyp ist dieser Vibor-A gedacht?
Für fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Technik und der Fähigkeit, selbst Armgeschwindigkeit zu erzeugen. Der Black Mamba Radical 12K 3.0 funktioniert als vielseitiger Padelschläger für alle, die innerhalb desselben Punkts zwischen Angriff und Verteidigung wechseln – nicht für reine Konterspieler und nicht für reine Angreifer.
Das Profil, das am meisten davon profitiert:
- Netzspieler, die von Position 3 smashen und einen schnellen, flachen Ballabsprung brauchen.
- Rückhandspieler, die die Vibora als Übergangsschlag nutzen und dafür Steifigkeit zum Beschleunigen wollen.
- Wer von einer Tropfenform mit höherer Balance kommt und Handlichkeit zurückgewinnen will, ohne auf Wucht zu verzichten.
- Wer lange Matches spielt und darauf angewiesen ist, dass der Kern in der zweiten Matchhälfte nicht weicher wird.
Als Doppelpartner passt er gut zu einem eher defensiv ausgerichteten Mitspieler, der lange Ballwechsel trägt, während dieser Schläger die Punkte am Netz abschließt.
Spielern mit Gelenkbeschwerden in der Vorgeschichte, die vor allem Dämpfung suchen, würde ich diesen Schläger nicht empfehlen: Das 12K-Gewebe gibt viel Rückmeldung, und auch wenn die Antivibrationsbrücke hilft, bleibt der Touch insgesamt fest.
Fazit: explosive Power mit echter Kontrolle, aber Beine gefragt
Der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 hält, was er verspricht: verfügbare Wucht ohne Kontrollverlust, mit einem für eine Tropfenform vernünftig großen Sweet Spot. Das Verhältnis von Power und Kontrolle ist gut austariert, und die mittlere Balance ist der Baustein, der das gesamte Konzept zum Funktionieren bringt.
Die Kompromisse sind klar und müssen akzeptiert werden: wenig eigener Ballabsprung in der Defensive, reduzierter Spielraum bei tiefen Treffern und ein Gewicht von 360-375 g, das für die letzten Ballwechsel im dritten Satz körperliche Fitness verlangt.
Wer einen Schläger sucht, der einen trägt, wenn die Kräfte schwinden, ist hier falsch. Wer einen sucht, der das eigene Spiel multipliziert, liegt genau richtig.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Vibor-A positioniert sich der Black Mamba Radical 12K 3.0 im Premium-Segment ab 279€. Eine ernste Investition, aber gerechtfertigt für Top-Materialien und Maximalleistung. Mit einer Gesamtbewertung von 80/100 zählt er zu den besten Allround-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0?
Der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0?
Der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 bei PadelTestLab?
Der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0 erreicht 80/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.
Was kostet der Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0?
Aktueller Preis des Vibor-A Black Mamba Radical 12K 3.0: 279€ – 317€, im Vergleich von 3 Shops in unserem Vergleichstool.
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