PadelTestLab

Kswiss Ultrashot 18K

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Kswisswie wir bewerten

Kswiss Ultrashot 18K

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

84POWER73HÄRTE77KONTROLLE75AGILITÄT81BALLABSPRUNG75SWEETSPOT85RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 185.95€

Beschreibung

Gewicht360–370 g
FormDiamant
BalanceMittel
Rahmen38mm
Schlagflächecarbono-18k
Oberfläche85/100
Kern — GummiMid-Soft EVA
BallgefühlMittel-Hart
NiveauFortgeschritten
SpielstilPower

Technologien

GritSpinPolypropylene Honeycomb Core
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Kswisswie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Die Carbon-18K-Schlagfläche liefert eine trockene, unmittelbare Antwort beim Smash und bei der eng ans Glas gesetzten Vibora, wo der Ball ohne Energieverlust im Treffmoment abspringt Der Black-EVA-Mid-Soft-Kern in Kombination mit dem Wabenkern aus Polypropylen dämpft Vibrationen bei blockierten Volleys und dezentrierten Bällen, was Ellbogen und Handgelenk bei langen Matches schont Die GritSpin-Beschichtung greift den Ball spürbar bei der geschnittenen Bandeja und beim Kick, wodurch sich Winkel öffnen lassen, die eine glatte Oberfläche flacher zurückgeben würde Trotz der Diamantform bleibt bei mittlerer Balance ein noch angenehm großzügiger Sweet Spot erhalten: technische Netzschläge verlangen nicht die Millimeterpräzision anderer 18K-Diamanten Das 38mm-Profil mit 20x20mm-Gummi reduziert die Verformung des EVA-Kerns beim Treffmoment und beschleunigt die Energierückgabe, was sich bei schnellen Volley-Duellen bezahlt macht

Nachteile

  • Die 360-370 Gramm im Diamantformat rächen sich in der Defensive: Kommt man bei einem tiefen Wandball zu spät, zieht das Gewicht den Schläger nach hinten und der Ball bleibt kurz Das Carbon 18K ist die steifste und am wenigsten verzeihende Schlagfläche der Konstruktion: Jeder Treffer außerhalb des Sweet Spots kostet Richtung und fühlt sich in der Hand trocken und hart an Kein Schläger für Spieler, die beim defensiven Lob aus dem Hintergrund Unterstützung brauchen; er verlangt eigenen Armeinsatz und einen langen Schwung, um den Ball mit Tiefe hochzubringen Das Mid-Soft-Spielgefühl dämpft, macht den Schläger aber nicht weich: Wer an weiche Gummimischungen gewöhnt ist, spürt bei Sessions über zwei Stunden die körperliche Belastung

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

79/100

Power
84
Härte
73
Kontrolle
77
Agilität
75
Ballabsprung
81
Sweetspot
75
Rauheit
85
Tiefstpreis

Sie liegt auf dem niedrigsten Preis seit Beginn unserer Beobachtung: 185,95 € statt 217,05 €. Erste Erfassung am 20. März.

Tief
185,95 €
Jetzt
185,95 €
Hoch
217,05 €

Preise täglich erfasst seit dem 20. März · 78 Tage mit Daten

Kswiss Ultrashot 18K: Diamant-Power mit Handbremse im Kern

Der Kswiss Ultrashot 18K setzt die steifste Schlagfläche der Markenpalette – Carbon 18K – auf einen Black-EVA-Mid-Soft-Kern und ein 38mm-Profil, im Diamantformat mit 360 bis 370 Gramm. Eine ungewöhnliche Kombination: explosives Gewebe oben, gedämpfter Kern innen.

Genau diese Spannung zwischen den Materialien prägt das gesamte Spielverhalten. Kein klassisch harter Diamant, der die Gelenke bestraft – aber auch kein Kontrollschläger, der sich als Powergerät tarnt.

Was bringt das Carbon 18K bei diesem Padelschläger wirklich?

Das 18K-Gewebe der Schlagfläche ist die steifste Oberfläche im K-Swiss-Sortiment, ausgelegt auf explosive Schläge und maximale Präzision. Mit mehr Fasersträngen pro Bündel verformt sich die Fläche beim Treffmoment weniger und gibt die Energie fast verzögerungsfrei zurück.

Auf dem Platz bedeutet das eine trockene Antwort beim flachen Smash und bei der Vibora. Der Ball „bleibt“ nicht auf der Oberfläche liegen, sondern verlässt sie exakt auf der Flugbahn, die man ihm mitgegeben hat – ohne Trampolineffekt, der die eigene Technik korrigiert.

Der Preis dafür ist die Toleranz. Eine 18K-Fläche verzeiht bei dezentrierten Schlägen weniger als ein 3K-Gewebe, und das Modell bestätigt das: Außerhalb des Sweet Spots geht Richtung verloren, und in der Hand entsteht eine kurze, harte Vibration.

GritSpin und das Spiel mit Effet

Das GritSpin-Finish gibt der Oberfläche eine deutliche Rauheit, die bei geschnittenen Schlägen sofort spürbar wird. Die Bandeja gewinnt an Biss, und der Ball fällt mit mehr Gewicht nahe am Gitter.

Am deutlichsten zeigt sich das beim Kick und bei der seitlich geöffneten Vibora. Die Struktur erlaubt Winkel, die eine glatte Fläche flacher und für den Gegner berechenbarer zurückgeben würde.

Es ist ein Extra, das mit der Zeit nachlässt: Die Rauheit poliert sich durch Gebrauch und Spielstunden ab – wie bei jeder Oberflächenbehandlung dieser Art zu erwarten.

Der Mid-Soft-Kern und die Polypropylen-Wabenstruktur

Hier liegt die interessanteste Designentscheidung dieses Kswiss-Modells. Der Black-EVA-Mid-Soft-Kern wird mit einem strukturellen Wabenkern aus Polypropylen kombiniert, um Kontrolle und Vibrationsdämpfung für den Gelenkschutz auszubalancieren.

Das Ergebnis ist ein mittleres Spielgefühl: fest im Schlag, aber ohne die schroffe Härte eines EVA-Hard-Kerns. Der Ball bleibt einen Hauch länger auf der Fläche – genug, um einen blockierten Volley oder eine Dejada zu platzieren, ohne dass der Ball davonschießt.

Das 20x20mm-Gummiprofil rundet die Rechnung ab. Es reduziert die Verformung des EVA-Kerns und gibt die Energie schneller an den Ball zurück, was schnelle Schläge begünstigt: Bei Volley-Duellen am Netz reagiert der Schläger schneller, als sein Gewicht vermuten lässt.

Technische Daten des Kswiss Ultrashot 18K

Technisches DetailWert
FormDiamant
LevelFortgeschritten
SpieltypPower
Gewicht360-370 g
BalanceMittel
SchlagflächeCarbon 18K
KernBlack EVA Mid-Soft
Rahmen38 mm
OberflächeRau
TechnologienGritSpin, Polypropylene Honeycomb Core

Für welches Spielerprofil eignet sich der Ultrashot 18K?

Es handelt sich um einen Schläger für Fortgeschrittene mit klarer Ausrichtung auf Power. Gefragt sind gefestigte Technik, ein vollständiger Schwung und die Fähigkeit, den Ball frühzeitig zu lesen. Die 360-370 Gramm im Diamantformat sind keine Zahl auf dem Papier – man spürt sie bei jeder späten Vorbereitung.

Das ideale Profil passt zu:

  1. **Rückhand-Spielern**, die per Smash abschließen und Punkte von der Netzposition aus beenden wollen.
  2. **Bandeja- und Vibora-Spezialisten**, die echte Rauheit brauchen, um den Gegner im Hintergrund festzunageln.
  3. **Körperlich trainierten Spielern**, die das Gewicht über Matches von mehr als zwei Stunden halten können, ohne im Schlag nachzulassen.

Weniger geeignet ist der Schläger für Spieler, deren Spiel auf langer Defensive und dem Lob basiert. Er verlangt eigenen Armeinsatz, um Bälle aus dem Hintergrund hochzubringen, und hilft nicht, wenn man knapp zu spät zum Wandball kommt.

Wo der Schläger glänzt und wo er Schwächen zeigt

Im Angriff ist der Ultrashot 18K durchschlagskräftig. Der flache Smash kommt schnell heraus, und die Kombination aus steifer Fläche und 38mm-Profil hält den Ball tief, selbst wenn der Treffer nicht hundertprozentig sitzt.

Der Volley ist komfortabler als erwartet. Diamantform und werkseitig mittlere Balance sorgen trotz Power-Ausrichtung für einen großzügigen Sweet Spot, was technische Schläge erleichtert, ohne die Kontrolle zu verlieren.

In der Defensive zeigen sich die Grenzen. Der tiefe Wandball verlangt frühe Vorbereitung: Kommt der Arm verspätet, zieht das Gewicht den Schläger nach hinten, und der Ball stirbt im Netz. Auch der defensive Lob ist nicht sein natürliches Terrain.

Fazit: Für wen dieser Schläger Sinn ergibt

Der Kswiss Ultrashot 18K löst ein konkretes Problem: Diamant-Power mit 18K-Carbon liefern, ohne die gelenkschädigende Härte eines EVA-Hard-Kerns. Die Polypropylen-Wabe und der Mid-Soft-Kern sind das Sicherheitsnetz eines ansonsten fordernden Gesamtpakets.

Wer sein Spiel am Netz lebt und Punkte mit Smash und Vibora abschließt, bekommt vom 18K der Schlagfläche exakt das zurück, was er hineinsteckt. Wer seine Stärke im geduldigen Aufbau aus dem Hintergrund hat, findet auf dem Markt handlichere Optionen, die weniger körperlichen Aufwand kosten.

Ehrlichkeit ist hier wichtig: Das ist ein Padelschläger für fortgeschrittene Spieler, die bereits wissen, was sie suchen. Er bringt niemandem das Schlagen bei – er verstärkt, wer es schon kann.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Kswiss bewegt sich der Ultrashot 18K in der Mittelklasse ab 185.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 79/100 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Kswiss Ultrashot 18K?

Der Kswiss Ultrashot 18K richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.

Wie viel wiegt der Kswiss Ultrashot 18K?

Der Kswiss Ultrashot 18K wiegt 360-370g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Kswiss Ultrashot 18K bei PadelTestLab?

Der Kswiss Ultrashot 18K erreicht 79/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.

Was kostet der Kswiss Ultrashot 18K?

Aktueller Preis des Kswiss Ultrashot 18K: 185.95€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.

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