Joma Gold Pro
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Jomawie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
79/100
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Die FLEXO BlackEVA unter dem 3K-Gewebe spielt mit minimaler Kontaktzeit: Der Smash über Position 3 kommt flach und schnell, ohne dass der Arm die Peitsche erzwingen muss. Die ROTATION-Struktur greift spürbar bei Vibora und liftetem Smash; der Ball springt höher ab und stirbt nach dem Aufprall nahe der Glaswand schneller ab. Die kopflastige Balance und der extralange Achtkant-Griff sorgen bei Kopfbällen für zusätzliche Schwungmasse: Bandeja mit Slice und Smash-Abschluss kommen von allein mit Wucht, ohne dass man nachbeschleunigen muss. Der VIBRA-OUT-Steg filtert einen Teil der harten Rückmeldung, die eine so feste EVA typischerweise erzeugt – spürbar angenehm beim Volley-Blocken gegen schnell ankommende Bälle. Obwohl klar auf Power ausgelegt, bleibt die Schlagfläche bei 38 mm stabil im Treffwinkel: Bei zentralem Treffpunkt platzierst du die Volley, statt sie nur hart wegzudreschen.
Nachteile
- ✗Der Ballabsprung fällt kurz aus: In der Verteidigung aus dem Hintergrund, bei niedrigem Ball und ohne Beinarbeit, ist es schwer, Tiefe zu erzeugen – der Lob bleibt auf halber Strecke hängen. Der Sweet Spot des Diamant-Formats ist klein und liegt hoch oben; ein dezentraler Treffer bei der Wandannahme kostet Schlaggeschwindigkeit und überträgt sich hart auf den Unterarm. Bei 360-375 g und kopflastiger Balance wird der schnelle Schlagabtausch am Netz zur Belastung: Wird der erste Volley auf den Körper geblockt, fehlt beim zweiten oft die Zeit. Der harte EVA-Kern verlangt einen fitten Arm und echtes Aufwärmen; ab der zweiten Stunde, wenn die Kopfgeschwindigkeit nachlässt, liefert der Schläger keine Power mehr geschenkt.
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
79/100
Derzeit nicht verfügbar
Aktuell führt ihn keiner der von uns verglichenen Shops. Zuletzt gesehen am 1. August für 169,40 €.
Ähnliche verfügbare Schläger ansehenDer Diamant von Joma kennt kein Pardon: Der Joma Gold Pro kombiniert eine Carbon-Schlagfläche 3K FLEXSHIELD, einen harten EVA-Kern FLEXO BlackEVA und ein 38-mm-Profil im Gewichtsbereich von 360-375 g. Erklärte Power-Ausrichtung, Fortgeschrittenen-Niveau – ein Charakter, den man schon vor dem ersten Schlag spürt.
FLEXSHIELD 3K auf hartem EVA-Kern: Woher kommt die Wucht beim Joma Gold Pro?
Das 3K-Gewebe hat eine offenere Webstruktur als hochgrammige Carbonfasern und bringt dadurch einen Hauch elastische Rückstellung in den Treffmoment, ohne weich zu wirken. Darunter arbeitet die FLEXO BlackEVA, eine harte EVA-Mischung, die kaum komprimiert und den Ball rasch zurückgibt.
Daraus ergibt sich das typische Verhalten des Modells: Der Ball bleibt nicht auf der Schlagfläche kleben. Er kommt und geht mit minimaler Kontaktzeit – jeder Schlag wird so zu einer Entscheidung, die vorher getroffen wird, nicht währenddessen.
Das 38-mm-Profil hält den Rahmenquerschnitt über die gesamte Länge konstant und sorgt dafür, dass die Schlagfläche auch bei Treffern nahe der Spitze nicht kippt. Die EXO COUNTER-Technologie rundet das strukturelle Paket des Rahmens ab.
Technische Daten des Joma Gold Pro
| Technisches Datenblatt | Wert |
|---|---|
| Form | Diamant |
| Gewicht | 360-375 g |
| Balance | Kopflastig |
| Niveau | Fortgeschritten |
| Spielstil | Power |
| Schlagfläche | Carbon 3K (FLEXSHIELD 3K) |
| Kern | Harte EVA (FLEXO BlackEVA) |
| Rahmen | 38 mm |
| Oberfläche | Rau (ROTATION) |
| Technologien | FLEXSHIELD 3K, ROTATION, VIBRA-OUT, EXO COUNTER |
Für welches Spielniveau eignet sich der Joma Gold Pro?
Für fortgeschrittene bzw. wettkampforientierte Spieler mit offensivem Spielstil. Das Diamant-Format mit kopflastiger Balance, hartem EVA-Kern und 360-375 g verlangt gefestigte Technik und einen frühzeitigen Ausholvorgang. Ein Spieler im mittleren Leistungsbereich wird merken, dass ihm der Schläger den Ball nicht von allein liefert, und den Arm überlasten, um dieselbe Schlaggeschwindigkeit zu erreichen.
Was die raue ROTATION-Struktur bei Vibora und liftetem Smash verändert
Die ROTATION ist ein bearbeitetes Relief auf der Oberfläche, keine bloße Lack-Rauheit. Bei der Vibora macht sich das im seitlichen Griff bemerkbar: Der Ball verlässt den Schläger mit mehr Rotation und stirbt nach dem Aufsprung schneller ab – genau das, was man beim Angriff Richtung Seitenwand braucht.
Auch beim lifteten Smash zahlt sich der Effekt aus: Der Kick-Effekt sorgt für einen höheren Absprung, und der Ball entkommt näher am Gitter. Bei der geschnittenen Bandeja hilft die raue Struktur zudem, den Slice auch dann zu greifen, wenn der Schlag etwas zu offen ausgeführt wird.
Extralanger Achtkant-Griff und kopflastige Balance: Schwungmasse gegen Handlichkeit
Joma verlängert den Achtkant-Griff, um bei offensiven Schlägen mehr Schwungmasse zu erzeugen – und das ist auf dem Platz spürbar. Beim Smash über Position 3 und beim Smash-Abschluss ist der Kopf von sich aus schwer: Man muss nicht zusätzlich beschleunigen, damit der Ball schnell kommt.
Der Preis dafür zeigt sich auf der anderen Seite derselben Medaille. Beim schnellen Schlagabtausch am Netz braucht diese hohe Masse ihre Zeit, um die Richtung zu wechseln. Wird der erste Volley mit einem Ball auf den Körper geblockt, kommt der zweite knapp zu spät.
VIBRA-OUT: Wie viel filtert ein harter EVA-Kern wirklich?
Der VIBRA-OUT-Steg sitzt in der Brücke, Joma schreibt ihm eine Vibrationsreduktion von 40 % zu. Auf dem Platz äußert sich das in einer weniger harten Rückmeldung, als man bei dieser Härte erwarten würde – vor allem beim Blocken von Volleys gegen schnell ankommende Bälle.
Wunder vollbringt die Technologie nicht: Es bleibt ein harter Padelschläger, und ein dezentraler Treffer überträgt sich weiterhin auf den Unterarm. Der Filter mildert das Gefühl, ändert aber nichts am Wesen des Kerns.
Wo der Joma Gold Pro an seine Grenzen stößt
Der Ballabsprung ist der Schwachpunkt. Aus dem Hintergrund, bei niedrigem Ball und ohne Beinarbeit, ist es schwer, Tiefe zu erzeugen – der Lob bleibt zu kurz, und der Gegner schnappt sich das Netz.
Der Sweet Spot ist zudem klein und nach oben verschoben, wie es bei einem Diamant mit kopflastiger Balance zu erwarten ist. Ein dezentraler Treffer bei der Wandannahme kostet Schlaggeschwindigkeit und fühlt sich hart im Handgelenk an.
Es gibt eine dritte, weniger technische, aber ebenso reale Einschränkung: Der harte EVA-Kern verlangt einen gesunden Arm und ein ernsthaftes Aufwärmprogramm. Ab der zweiten Stunde, wenn der Arm ermüdet, liefert der Schläger keine Power mehr geschenkt.
Fazit: Für wen sich der Gold Pro lohnt – und für wen nicht
Er lohnt sich für den fortgeschrittenen Spieler, der den Punkt mit dem Smash beendet statt nur unter Druck setzt; für den, der überlegt ans Netz geht und im ersten oder zweiten Schlag entscheidet. Für dieses Profil ist die Kombination aus 3K-Gewebe auf hartem EVA-Kern, 38-mm-Rahmen und rauer ROTATION-Struktur stimmig von Anfang bis Ende.
Nicht lohnt er sich für den, der den Punkt aus dem Hintergrund aufbaut, der in der Verteidigung darauf angewiesen ist, dass der Schläger den Ball von allein zurückbringt, oder der mit Ellbogen- oder Schulterproblemen spielt.
Als Doppelpartner passt er gut zu einem eher aufbauenden Spielertyp mit handlicherem Schläger: Der Gold Pro deckt den Abschluss und den Punktgewinn ab, nicht das lange Ballwechsel-Spiel.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von joma positioniert sich der gold pro als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 79/100 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Joma Gold Pro?
Der Joma Gold Pro richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Joma Gold Pro?
Der Joma Gold Pro wiegt 360-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Joma Gold Pro bei PadelTestLab?
Der Joma Gold Pro erreicht 79/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.
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