Head Vibe Green/orange
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Headwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
78/100
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Die Glasfaser-Schlagfläche gibt beim Treffmoment nach und verzeiht dezentrale Treffer: Eine Volley, die nah am Rahmen ankommt, fliegt trotzdem noch mit Richtung weiter, statt im Netz zu sterben Der Power-Foam-Kern mit mittlerer Dichte bringt den Ball mit sehr wenig Armeinsatz zurück, was bei defensiven Lobs aus dem Hintergrund Gold wert ist, solange man die Körpertechnik noch nicht beherrscht Der verstärkte 38-mm-Rahmen schluckt Vibrationen bei harten Treffern: Flache Smashes vom Gegner und knappe Wandabspiele kommen gefiltert am Ellbogen an Die Tropfenform mit mittlerer Balance verlagert den Sweet Spot in eine zentral-hohe Zone, breit genug, damit die Bandeja sauber gelingt, ohne auf den Millimeter genau treffen zu müssen Bei 360-370 g reagiert der Schläger am Netz blitzschnell, genug, um bei einem schnellen Volley-Wechsel die Schlagebene spontan zu ändern
Nachteile
- ✗Die glatte Oberfläche erzeugt keinen Spin: Vibora und geschnittener Kick kommen flacher als es ein Angriffsspiel verlangt, der Ball springt dadurch hoch und bequem für den Gegner ab Die Glasfaser hat eine niedrige Kraftgrenze; wer bereits mit Handgelenk und Rumpfrotation smasht, vermisst beim Remate por 3 die nötige Härte Die mittlere Balance sammelt keine Masse im Kopf, weshalb dem flachen Smash zum Punktgewinn das Gewicht fehlt, um über die Scheibe zu gehen Der weiche Touch des Power Foam opfert Rückmeldung beim Kontakt: kurze Stopbälle und angeschnittene Bälle sind schwer zu dosieren, weil der Schläger kaum Feedback gibt
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
78/100
Derzeit nicht verfügbar
Aktuell führt ihn keiner der von uns verglichenen Shops.
Ähnliche verfügbare Schläger ansehenHead Vibe Green/Orange: der Einsteiger-Padelschläger, der den Ball fast von allein zurückbringt
Der Head Vibe Green/Orange verfolgt eine sehr klare Idee: Einsteiger sollen sich nicht mit dem Schläger abmühen müssen. Glasfaser-Schlagfläche, Power-Foam-Kern mittlerer Dichte, verstärkter 38-mm-Rahmen und ein Gewicht von 360-370 g in Tropfenform mit mittlerer Balance. Nichts an dieser Kombination zielt auf den Punktgewinner; alles zielt darauf, dass der Ball zurückkommt.
Es handelt sich um einen vielseitigen Padelschläger für Einsteiger, und das sollte man von Anfang an klarstellen, weil es alles Weitere prägt.
Technische Daten des Head Vibe Green/Orange
| Technisches Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfenform |
| Gewicht | 360-370 g |
| Balance | Mittel |
| Schlagfläche | Glasfaser |
| Kern | EVA Medium (Power Foam) |
| Rahmen | 38 mm |
| Oberfläche | Glatt |
| Niveau | Anfänger |
| Spielstil | Vielseitig |
Warum verändert Glasfaser das Spielgefühl so stark?
Glasfaser flext deutlich stärker als jedes Carbongewebe. Beim Treffmoment gibt die Schlagfläche für Millisekunden nach, nimmt den Ball auf und schickt ihn zurück, ohne dass man selbst Armgeschwindigkeit zusetzen muss.
Das hat eine unmittelbare Folge auf dem Platz: Bälle, die nicht zentral treffen, fallen nicht einfach ab. Eine Rückhand-Volley, die man spät erwischt und nah am Rahmen kontaktiert, fliegt trotzdem noch mit Richtung weiter, weil die Verformung der Schlagfläche den Impact verteilt statt ihn zu bestrafen.
Der Preis dafür zeigt sich sofort. Glasfaser hat eine deutlich niedrigere Kraftgrenze als Carbon, und wer bereits mit Rumpfrotation schlägt, stößt schnell an diese Wand. Dieser Padelschläger ist dafür schlicht nicht gebaut.
Power Foam und 38-mm-Rahmen: der Teil, der den Arm schont
Der Power-Foam-Kern arbeitet mit mittlerer Dichte, weder der harte Schaum, der Kopfgeschwindigkeit verlangt, noch totale Weichheit. Bei langsamen Schlägen – Lobs, Blockvolleys, defensive Bälle aus dem Hintergrund – gibt der Schaum genug nach, um den Ball mit wenig Kraftaufwand zu reaktivieren.
Der verstärkte 38-mm-Rahmen kümmert sich um das, was man nicht sieht: die Vibrationsfilterung. Die Treffer, die den Ellbogen im Amateur-Padel am meisten belasten, sind erhaltene Smashes und knappe Wandabspiele, bei denen man gezwungen ist und außerhalb des Sweet Spots trifft. Genau dort absorbiert der Rahmen einen Großteil der Rückwirkung.
Im Gegenzug kostet der weiche Touch Feedback. Wer einen Stopball oder einen kurzen angeschnittenen Ball dosieren will, bekommt vom Schläger wenig Rückmeldung über den Kontakt und muss sich eher am Auge als am Gefühl orientieren.
Für welches Spielniveau eignet sich der Head Vibe Green/Orange?
Für Anfänger oder Spieler auf dem Weg zum Mittelklasseniveau, die ein- bis zweimal pro Woche spielen und noch keine Kraft aus dem Körper generieren. Die Tropfenform mit mittlerer Balance verlagert den Sweet Spot in eine zentral-hohe Zone: etwas mehr Schwung im Schlag, aber ohne die Ansprüche einer kopflastigen Tropfenform.
Für dieses Profil funktioniert er sehr gut. Der Ball kommt fast von allein zurück, der Arm wird geschont, und die Toleranz gegenüber dezentralen Treffern erlaubt lange Ballwechsel ohne unnötige Fehler durch schlechten Kontakt.
Schlag für Schlag: Wo er glänzt und wo er an Grenzen stößt
Verteidigung und Wandabspiel. Sein bestes Terrain. Der Power Foam reaktiviert tote Bälle, und der tiefe Lob gelingt ohne viel Körpereinsatz. Bei 360-370 g mit mittlerer Balance kommt man rechtzeitig an den Ball, der zur Scheibe geht.
Volleys und Netzspiel. Wendig. Das moderate Gewicht und die mittlere Balance erlauben es, bei einem schnellen Reflex-Duell die Schlagebene spontan zu wechseln. Die flexible Schlagfläche verzeiht ein schlecht getimtes Blocken.
Bandeja. Gelingt sauber dank des breiten Sweet Spots, allerdings ohne große Tiefe. Reicht, um das Netz zu halten, nicht um Druck aufzubauen.
Vibora und Kick. Hier zeigt sich die glatte Oberfläche. Ohne Rauheit entsteht kein Spin: Die Vibora kommt flacher als der Schlag es verlangt und springt bequem für den Gegner ab. Wer sein Spiel auf Effet aufbaut, ist mit diesem Schläger falsch beraten.
Smash. Die mittlere Balance sammelt keine Masse im Kopf, weshalb dem flachen Smash zum Punktgewinn über die Scheibe das nötige Gewicht fehlt. Der Remate por 3 verlangt einen kopflastigeren Schläger.
Fazit: Vertrauen vor Leistung
Der Head Vibe Green/Orange erfüllt exakt die Aufgabe, für die er entwickelt wurde: Einsteigern Sicherheit auf dem Platz zu geben. Er verzeiht, vibriert kaum und bringt den Ball mit wenig Aufwand zurück. Als Schläger für die ersten Monate oder das erste Jahr ist er eine schlüssige Wahl.
Die Grenze liegt dort, wo sie von Anfang an lag. Sobald man Smash-Technik entwickelt und Effet bei der Vibora sucht, wird die Kombination aus Glasfaser, glatter Oberfläche und mittlerer Balance zu knapp, und der Wechsel zu einem Modell mit Carbon-Schlagfläche und rauer Schlagebene wird fällig.
Als Doppelpartner passt er zu jemandem, der die Power liefert, während man selbst den Punkt aus dem Hintergrund am Laufen hält, ohne Fehler zu machen. Genau diese Rollenverteilung ermöglicht dieser Padelschläger auf gute Weise.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von head positioniert sich der vibe als Alternative mit eigener Persönlichkeit. Mit einer Gesamtbewertung von 78/100 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Head Vibe Green/orange?
Der Head Vibe Green/orange ist für das Anfänger-Niveau gedacht: leicht zu spielen und fehlerverzeihend. Nicht ideal, wenn du bereits gefestigte Technik hast.
Wie viel wiegt der Head Vibe Green/orange?
Der Head Vibe Green/orange wiegt 360-370g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Head Vibe Green/orange bei PadelTestLab?
Der Head Vibe Green/orange erreicht 78/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.
Ähnliche Alternativen
Weitere Schläger mit ähnlichem Profil und Preisbereich:



