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Enebe Combat 7.1-V.2 2025

Abgeglichen mit offiziellen Daten von Enebewie wir bewerten

Enebe Combat 7.1-V.2 2025

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

80/100

77POWER81HÄRTE92KONTROLLE83AGILITÄT72BALLABSPRUNG85SWEETSPOT68RAUHEIT

Preisspanne

Preisspanne
ab 99.95€ – 167.31€

Beschreibung

Gewicht355–370 g
FormRund
BalanceMittel
Rahmen38mm
Schlagflächecarbono-3k
Oberfläche68/100
Kern — GummiWhite EVA HR3
BallgefühlMittel-Weich
NiveauMittelstufe
SpielstilKontrolle
VerifiziertAbgeglichen mit offiziellen Daten von Enebewie wir bewerten

Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist

Vorteile

  • Das Carbon 3K ist ein offen gewebtes, wenig steifes Material: Es überträgt beim blockierten Volley enorm viel Feedback und erlaubt beim kurzen Slice ein feines Dosieren, ohne dass der Ball wie abgeschossen wegspringt Die Kombination aus rundem Format und mittlerer Balance legt den Sweet Spot genau ins geometrische Zentrum der Carbon-Schlagfläche, sodass auch dezentrierte Bälle bei der Wandabnahme noch mit brauchbarer Richtung zurückkommen Der White EVA HR3-Kern ist ein mitteldichtes Material, das den Ellbogen auch in langen Sessions schont und von der ersten bis zur letzten Satzball eine gleichbleibende Reaktion liefert Der 38mm-Rahmen im runden Korpus erleichtert das Abwinkeln des Handgelenks bei Bandeja und flachem Scheibenschmetterball an die Scheibe, ohne die Trägheit, die diamantförmige Modelle mitbringen Mit einem Gewichtsbereich von 355 bis 370 Gramm bleibt Spielraum bei der Wahl: im unteren Bereich entsteht ein sehr defensiver Schläger, im oberen gewinnt die Vibora etwas mehr Biss

Nachteile

  • Der Ballabsprung ist zurückhaltend: Wer aus dem Hintergrund mit kurzem Schwung kontern will, dessen Ball bleibt zu kurz liegen und schenkt dem Gegner das Netz Dies ist kein Padelschläger, um Punkte über Power abzuschließen; der Smash über die 3-Meter-Linie muss über Technik und Positionierung erarbeitet werden, nicht darauf vertrauend, dass die Gummimischung Energie zurückgibt Die glatte Schlagfläche bedeutet, dass Effet oder Slice fast komplett vom eigenen Schlag abhängen und nicht vom Grip der Oberfläche Ein Spieler, der ohnehin schon hart zuschlägt und mit dem platten Smash Punkte fixieren will, stößt an die Grenze dieses Schlägers, sobald das Match an Tempo zulegt

PADELTESTLAB SCORE

Skala 0-100

80/100

Power
77
Härte
81
Kontrolle
92
Agilität
83
Ballabsprung
72
Sweetspot
85
Rauheit
68
Tiefstpreis

Sie liegt auf dem niedrigsten Preis seit Beginn unserer Beobachtung: 99,95 € statt 165,21 €. Erste Erfassung am 20. März.

Tief
99,95 €
Jetzt
99,95 €
Hoch
165,21 €

Preise täglich erfasst seit dem 20. März · 82 Tage mit Daten

Enebe Combat 7.1-V.2 2025: die Rückkehr des runden Formats mit Carbon 3K

Der Enebe Combat 7.1-V.2 2025 holt die Silhouette des 2013 vorgestellten Modells zurück und baut sie mit heutigen Materialien neu auf: Carbon-Schlagfläche 3K, White EVA HR3-Kern, 38mm-Rahmen und ein Gewicht von 355 bis 370 Gramm im runden Format mit mittlerer Balance. Es handelt sich um einen Padelschläger für puren Kontroll-Padel, gedacht für Spieler auf mittlerem Niveau, die Punkte durch Platzierung statt durch rohe Power gewinnen.

Das Konzept zieht sich stringent durch. Kein einziges Element dieses Schlägers drängt Richtung Power: Die Form verteilt die Masse, die Balance liegt nicht kopflastig, und das gewählte Carbongewebe ist das flexibelste der Modellfamilie.

Warum verändert Carbon 3K das Spielgefühl gegenüber dichteren Geweben?

3K wird aus Bündeln von 3.000 Filamenten gewebt – eine sichtbar offenere und weniger steife Struktur als bei dichter gewebten Materialien. Auf dem Platz bedeutet das: Die Schlagfläche flext beim Treffmoment stärker, der Ball bleibt einen Hauch länger auf der Oberfläche liegen, und deutlich mehr Rückmeldung kommt im Arm an.

Genau dieses feinfühlige Ballgefühl macht die Combat 7.1-V.2 im dosierten Netzspiel so stark. Der blockierte Volley kommt mit exakt der Tiefe, die man ihm mitgibt, und die kurze Dropshot oder der Slice lassen sich ohne Überraschungen dosieren, weil der Schläger keine zusätzliche Energie zurückgibt, die man nicht selbst investiert hat.

Der Haken liegt auf der Hand: Ein flexibles Gewebe dämpft, es beschleunigt nicht. Wer eine Wand sucht, die den Ball von allein zurückschickt, ist hier falsch.

White EVA HR3: mittlere Dichte für konstante Leistung

Der White EVA HR3-Kern siedelt sich im mittelfesten Bereich des Gummi-Spektrums an. Es ist kein weiches EVA, das bei steigender Temperatur einsackt und sich verformt, und auch kein harter Block, der erst bei hoher Schlaggeschwindigkeit richtig arbeitet.

Das hat zwei praktische Folgen. Die erste ist Konstanz: Die Reaktion im letzten Spiel des dritten Satzes ähnelt stark der beim Aufwärmen – etwas, das weichere EVA-Kerne nicht immer durchhalten. Die zweite ist der Gelenkkomfort, denn eine mittlere Dichte schluckt einen guten Teil der Vibration bei dezentrierten Treffern.

Im Gegenzug ist genau diese kontrollierte Festigkeit auch der Grund für den zurückhaltenden Ballabsprung. Der Kern komprimiert nicht genug, um den Ball katapultartig zu beschleunigen, und das macht sich bei langen Rückschlägen aus dem Hintergrund bemerkbar.

Technische Daten des Enebe Combat 7.1-V.2

Technisches DetailWert
FormRund
Gewicht355-370 g
BalanceMittel
SchlagflächeCarbon 3K
KernWhite EVA HR3
Rahmen38 mm
OberflächeGlatt
NiveauMittleres Spielniveau
SpielstilKontrolle

Wie verhält sich der Schläger bei den einzelnen Schlägen?

Bandeja und Vibora. Hier zeigt das runde Format mit 38mm-Rahmen seine Stärke. Der Schläger dreht schnell im Handgelenk, erlaubt es, den Schnitt im laufenden Ballwechsel anzupassen, und platziert die Bandeja mühelos tief an die Seitenscheibe. Die Vibora kommt richtungsstabil, wenn auch ohne den Punch eines Diamant-Formats.

Smash. Den Smash über die 3-Meter-Linie und den flachen Schmetterball an die Scheibe muss man sich über Technik erarbeiten: Positionierung, Trefferhöhe und Handgelenkeinsatz. Der Schläger begleitet präzise, schenkt aber kein Tempo. Ein platter Smash gegen einen gut positionierten Gegner wird selten zum direkten Punkt.

Defensive und Wandabnahme. Die große Stärke dieses Modells. Der breite, zentrierte Sweet Spot sorgt dafür, dass auch zu spät getroffene Bälle – dieser Lob, der an der Scheibe klebt und mit wenig Raum zurückkommt – trotzdem mit nutzbarer Richtung zurückkommen. Die mittlere Balance erlaubt es, spät dranzukommen und den Ball dennoch zu retournieren.

Rückschlag und Lob. Der defensive Lob kommt mit guter Längenpräzision. Der tiefe Rückschlag verlangt den vollen Schwungweg: Wer den Swing verkürzt, dessen Ball bleibt zu kurz liegen, und man überlässt dem Gegner das Netz.

Für welchen Spielertyp eignet sich dieses Modell von Enebe?

Der Enebe Combat 7.1-V.2 passt zum Spieler auf mittlerem Niveau mit defensivem oder taktischem Profil: zu dem, der den Punkt aufbaut, lange Ballwechsel aus dem Hintergrund durchsteht und auf den Fehler des Gegners oder den bequemen Ball wartet, um ans Netz vorzurücken.

Im Doppel funktioniert er gut als Schläger der stützenden Seite, ergänzend zu einem Partner mit aggressiverem Material, der die Punkte abschließt. Zwei Spieler mit diesem Materialprofil werden es schwer haben, Punkte gegen hart schlagende Gegner zu fixieren.

Beim Gewicht lohnt sich vor dem Kauf ein zweiter Gedanke:

  1. **355-360 g** — maximale Handlichkeit, ideal für den Spieler, der Defensive und schnelle Netzbewegung priorisiert.
  2. **362-366 g** — der Ausgleichspunkt, mit etwas mehr Stabilität beim Volley, ohne an Agilität zu verlieren.
  3. **367-370 g** — mehr Masse im Treffmoment, mehr Tiefe bei der Bandeja und etwas mehr Biss bei der Vibora.

Fazit: ehrliche Präzision, ohne Power-Versprechen

Der Combat 7.1-V.2 hält exakt das, was seine technischen Daten versprechen. Es ist ein Kontroll-Padelschläger mit informativem Ballgefühl, großzügigem Sweet Spot und einer weit überdurchschnittlichen Fehlertoleranz, aufgebaut auf einer Konstruktion ohne Schnickschnack: Carbon 3K, White EVA HR3 und 38mm Rahmenprofil.

Auch seine Grenzen sind ehrlich. Der zurückhaltende Ballabsprung zwingt dazu, bei jedem Schlag selbst die Energie zu liefern, und die glatte Oberfläche überlässt die gesamte Effet-Arbeit der eigenen Technik. Ein Spieler, der bereits regelmäßig Punkte fixiert und einen Schläger sucht, der beim Tempo mitzieht, wird mit diesem Modell zu kurz kommen.

Für den Spieler auf mittlerem Niveau, der weniger Fehler machen, besser platzieren und zwei Stunden spielen will, ohne den Ellbogen zu belasten, geht das Konzept voll auf.

Im Sortiment der Marke

Im Sortiment von Enebe gehört der Combat 7.1-V.2 ab 99.95€ zu den zugänglichsten Optionen — ideal für Einstieg oder Test ohne große Ausgabe. Mit einer Gesamtbewertung von 80/100 zählt er zu den besten Kontroll-Schlägern, die wir getestet haben.

Häufige Fragen

Für welches Spielniveau ist der Enebe Combat 7.1-V.2 2025?

Der Enebe Combat 7.1-V.2 2025 passt zum mittleren Niveau. Geeignet für Spieler mit technischer Basis, die sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem Turnierschläger zu wechseln.

Wie viel wiegt der Enebe Combat 7.1-V.2 2025?

Der Enebe Combat 7.1-V.2 2025 wiegt 355-370g laut Herstellerangaben.

Welche Bewertung hat der Enebe Combat 7.1-V.2 2025 bei PadelTestLab?

Der Enebe Combat 7.1-V.2 2025 erreicht 80/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.

Was kostet der Enebe Combat 7.1-V.2 2025?

Aktueller Preis des Enebe Combat 7.1-V.2 2025: 99.95€ – 167.31€, im Vergleich von 2 Shops in unserem Vergleichstool.

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