Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Enebewie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
79/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Der Black EVA HR3 Medium-Kern besitzt eine sehr hohe Rückstellkraft: Bei kurz geschnittenen Bandejas und blockierten Volleys kommt der Ball fast von allein zurück, ohne dass man den Schlag bis zum Ende ausführen muss Die Tropfenform mit mittiger Balance konzentriert die Masse in der Plattenmitte, was für einen Schläger mit 355-370 g einen breiten Sweet Spot ergibt und dezentrale Treffer beim Herausspielen von der Wand verzeiht Der 38 mm starke Rahmen sorgt für zusätzliche seitliche Steifigkeit bei Verwindungen – spürbar bei Rückhand-Volleys auf mittlerer Höhe, wenn der Ball diagonal und mit Gewicht ankommt Die Carbon-Schlagfläche aus 3K-Gewebe fühlt sich trocken, aber nicht rau an – angenehm für Spieler im mittleren Leistungsniveau, die noch nicht jeden Smash über die 3 sicher setzen und Fehlertoleranz brauchen Die Medium-Gummimischung dämpft die Vibration bei harten Treffern deutlich, ein klarer Vorteil für alle, die drei- bis viermal pro Woche spielen und mit Handgelenksbeschwerden zu kämpfen haben
Nachteile
- ✗Die glatte Schlagfläche erzeugt keinen aggressiven Lifteffekt, wie ihn Spieler suchen, die von der diagonalen Vibora leben – bei geschnittenen Lobs bleibt der Ball flacher als erwartet Mit 370 g am oberen Ende der Gewichtsspanne bestraft der Schläger bei schnellen Volley-Duellen am Netz Spieler mit weniger kräftigem Handgelenk Der Ballabsprung ist der schwächste Punkt: In der tiefen Verteidigung muss man selbst Kraft aufbringen, um den Lob ins Hinterfeld zu bringen – reines Mitgehen mit dem Schlag reicht nicht Das vielseitige Profil der Tropfenform mit mittiger Balance liefert nicht den Extra-Punch beim Smash, den ein reiner Angriffsspieler von einem Diamant-Schläger gewohnt ist
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
79/100
Der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded passt zu Spielern auf mittlerem Niveau, die bereits eine technische Basis haben und sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem zu anspruchsvollen Schläger zu wechseln. Die Tropfenform verschiebt den Sweet Spot leicht nach oben und schafft ein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Power. Die mittlere Balance sorgt für ein ausgeglichenes Verhalten zwischen Grundlinie und Volley. Sein Gewichtsbereich von 355-370g ordnet ihn in die Gruppe der mittelgewichtigen Schläger ein, am verbreitetsten unter Amateurspielern.
Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded im Test: Tropfen-Padelschläger mit Black EVA HR3
Der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded kommt mit einem minimalistischen Redesign, das an den entscheidenden Stellen nichts verändert: Carbon-Schlagfläche aus 3K-Gewebe, Black EVA HR3 Medium-Kern, 38-mm-Rahmen und ein Gewichtsbereich von 355 bis 370 g in Tropfenform mit mittiger Balance. Es ist ein Padelschläger für Spieler im mittleren Leistungsniveau, die ein vielseitiges Werkzeug suchen und keine Ein-Schlag-Waffe.
Der Zusatz *Reloaded* trifft es gut: Enebe hat die Optik überarbeitet, das technische Paket der Vorgängergeneration der Aerox 7.2 Carbon aber unangetastet gelassen. Wer das Vorgängermodell kennt, wird auf dem Platz keine Überraschungen erleben.
Technische Daten des Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded
| Technisches Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfen |
| Gewicht | 355-370 g |
| Balance | Mittel |
| Schlagfläche | Carbon 3K |
| Kern | Black EVA HR3 Medium |
| Rahmen | 38 mm |
| Oberfläche | Glatt |
| Niveau | Mittleres Leistungsniveau |
| Spielstil | Vielseitig |
Was bringt der Black EVA HR3 Medium-Kern auf dem Platz?
Der Schlüssel des Modells liegt im EVA-Kern. Das Black EVA HR3 ist ein mittelharter EVA-Schaum mit hoher Rückstellkraft: Er verformt sich beim Treffen und kehrt schnell in seine Ausgangsform zurück, wobei er einen Teil dieser Energie an den Ball zurückgibt. In der Praxis heißt das: Du kannst hart schlagen, ohne dass der Arm die gesamte Kraft aufbringen muss, und ohne die trockene, harte Rückmeldung eines reinen Hard-EVA-Kerns.
Das ist wichtiger, als es zunächst klingt, für das Zielprofil dieses Schlägers. Wer drei- oder viermal pro Woche spielt und die Schlagtechnik noch nicht vollständig verfeinert hat, sammelt zwangsläufig dezentrale Treffer – und jeder davon schickt Vibrationen ins Handgelenk. Eine Medium-Gummimischung mit hoher Rückstellkraft filtert einen Großteil dieses Störgeräuschs heraus.
Der Preis für diese Dämpfung ist der Ballabsprung, der schwächste Punkt im Gesamtpaket. In der tiefen Verteidigung, wenn man mit wenig Platz einen Lob aus dem Hinterfeld herausbringen muss, ist Armeinsatz gefragt: Der Schläger macht diese Arbeit nicht von allein.
Carbon 3K und 38-mm-Rahmen: Steifigkeit ohne Härte
Carbon 3K ist ein offenmaschigeres Gewebe, flexibler und toleranter als die 12K- oder 18K-Varianten der Oberklasse. Das Ergebnis ist ein trockenes, aber angenehmes Schlaggefühl, bei dem die Schlagfläche den Ball auch bei außermittigen Treffern nicht unberechenbar abprallen lässt.
Der 38 mm starke Rahmen gleicht diese Flexibilität der Schlagfläche mit struktureller Steifigkeit aus. Spürbar wird das bei Rückhand-Volleys auf mittlerer Höhe, wenn der Ball diagonal und mit Gewicht ankommt: Der Schläger verdreht sich nicht in der Hand, der Block gelingt sauber.
Die Kombination ist stimmig: eine verzeihende Schlagfläche, ein stabilisierender Rahmen, ein Kern, der Power liefert.
Für welches Spielniveau eignet sich der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded?
Für Spieler im mittleren Leistungsniveau, die eine vielseitige Technik weiterentwickeln wollen. Die Tropfenform mit mittiger Balance ist die klassische Konfiguration des Allround-Schlägers: mehr Angriffspotenzial als eine runde Form, mehr Kontrolle und Sweet Spot als ein Diamant. Man muss sich nicht zwischen Verteidigen und Angreifen entscheiden.
Wer gerne ans Netz vorrückt, Punkte mit Bandeja und Vibora abschließt und ohne Scheu auch mal tief zur Verteidigung zurückgeht, findet in diesem Enebe-Modell einen Allrounder, der überall solide, aber nirgends extrem heraussticht.
Schlag für Schlag: das Spielgefühl
Bandeja und Vibora. Die Rückstellkraft des Kerns ist hier der beste Verbündete. Die geschnittene Bandeja kommt mit Tiefe zurück, ohne dass man den Schlag bis zum Ende ausführen muss – ein Vorteil für alle, die bei hohen Bällen zeitlich noch etwas knapp dran sind. Die Vibora funktioniert, aber mit Einschränkung: Die Oberfläche ist glatt, also keinen aggressiven Lifteffekt wie bei einer rauen Schlagfläche erwarten. Der Ball fliegt flacher und mit weniger Biss.
Smash. Da die Masse in der Plattenmitte liegt und nicht im Kopf, verlangt der platte Smash gute Technik, um wirklich Tempo zu erzeugen. Der Smash über die 3 gelingt, ist aber keine automatische Waffe wie bei einem kopflastigen Diamant-Schläger. Der Kick-Smash funktioniert besser: Der Medium-Kern hilft, den Ball anzuheben.
Verteidigung und Herausspielen von der Wand. Der breite Sweet Spot rettet hier viele Situationen. Bei Bällen, die an der Scheibe kleben und mit ungewöhnlicher Flugbahn zurückkommen, ruiniert ein Treffer einen Zentimeter neben der Mitte den Schlag nicht. Der Schläger hält die Richtung.
Volleys. Hier zeigt sich die einzige physische Schwachstelle. Am oberen Ende der Gewichtsspanne machen sich 370 g bei schnellen Volley-Duellen im Mittelfeld bemerkbar. Wer ein eher schwaches Handgelenk hat, sollte nach Exemplaren nahe den 355 g suchen.
Für wen passt er, für wen nicht
Er passt zum Spieler mittleren Niveaus, der einen einzigen Schläger für das ganze Match will und Wert darauf legt, das Handgelenk nicht zu überlasten. Ebenso zu jenen, die von einem reinen Kontrollschläger kommen und mehr Wucht wollen, ohne direkt zu einem harten Diamant zu wechseln.
Nicht passend ist er für Angriffsspieler, die vom Smash über die 3 leben und wollen, dass der Schläger die halbe Arbeit übernimmt – dafür gibt es kopflastige Diamant-Modelle. Auch Effektspieler, die den Punkt über diagonale Viboras und bissige Lifts aufbauen, kommen hier nicht auf ihre Kosten, da die glatte Schlagfläche bei der Spin-Erzeugung an ihre Grenzen stößt.
Fazit
Der Aerox 7.2 Carbon Reloaded ist ein ehrlicher Padelschläger: Er verspricht keinen Generationssprung, den er nicht hält, bewahrt das bereits bewährte technische Paket und verpackt es in einem aufgeräumteren Design. Der Black EVA HR3 Medium-Kern mit seiner hohen Rückstellkraft ist sein echtes Argument, kein leeres Werbeversprechen.
Seine Grenzen sind klar und lassen sich auf zwei Punkte reduzieren: Die glatte Oberfläche begrenzt das Spin-Potenzial, und der Ballabsprung verlangt in der tiefen Verteidigung Armeinsatz. Im Gegenzug liefert er Stabilität, einen für sein Gewicht großzügigen Sweet Spot und eine Rückmeldung, die den Gelenken nicht zusetzt.
Für Spieler im mittleren Leistungsniveau, die viel spielen und einen Schläger wollen, der lange Matches ohne Nachwirkungen mitmacht, geht die Rechnung auf.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Enebe bewegt sich der Aerox 7.2 Carbon Reloaded in der Mittelklasse ab 157€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 8.0/10 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded?
Der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded passt zum mittleren Niveau. Geeignet für Spieler mit technischer Basis, die sich weiterentwickeln wollen, ohne zu einem Turnierschläger zu wechseln.
Wie viel wiegt der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded?
Der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded wiegt 355-370g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded bei PadelTestLab?
Der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded erreicht 8.0/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded?
Aktueller Preis des Enebe Aerox 7.2 Carbon Reloaded: 157€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.
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