Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Dunlopwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
80/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Das Carbon 12K über dem Pro-EVA-Kern liefert eine trockene Antwort ohne störenden Nachfedern beim Smash über Position 3 und bei der Vibora cross, wo der Ball flach und mit niedriger Flugbahn abspringt Force Bridge hält den 38-mm-Rahmen auch bei dezentralen Treffern stabil, sodass sich die geschnittene Bandeja nicht öffnet und der Volley-Block gegen schwere Bälle standhält Die Kombination aus SpinBoost und der rauen Schlagfläche greift beim Kick-Aufschlag und bei zentrierten Stoppbällen gut: Der Ball bekommt genug Rotation, um innerhalb des Feldes abzufallen, ohne den Winkel öffnen zu müssen Trotz Diamantform sorgen die mittlere Balance und die fixen 365 g dafür, dass sich das Handgelenk bei schnellen Volleys und Netzstoppbällen drehen lässt, ohne die typische Trägheit einer reinen Angriffspala
Nachteile
- ✗Der Ballabsprung ist kurz: In der Verteidigung von der Grundlinie oder bei Not-Lobs muss der komplette Arm eingesetzt werden, denn der Schläger schiebt den Ball nicht von allein an, und der Ball bleibt liegen Der Sweet Spot ist klein und liegt im oberen Bereich; ein schlecht getimter Wandball kommt ohne Tiefe zurück und mit spürbarer Vibration in der Hand Die Härte des Gesamtpakets (mittelhartes Pro EVA mit steifem 38-mm-Rahmen) bestraft Spieler ohne saubere Schlagtechnik: lange Sessions fordern ohne entsprechende Vorbereitung ihren Tribut vom Ellbogen Die fixen 365 g ohne Gewichtsvarianten lassen wenig Spielraum: Wer für Drei-Stunden-Matches einen leichteren Schläger sucht, findet innerhalb dieses Modells keine Alternative
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
80/100
Sie liegt auf dem niedrigsten Preis seit Beginn unserer Beobachtung: 109,95 € statt 149,85 €. Erste Erfassung am 19. März.
Preise täglich erfasst seit dem 19. März · 74 Tage mit Daten
Dunlop FX Team im Test: Der Carbon-12K-Diamant, der oben zuschlägt, ohne unkontrollierbar zu werden
Der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver ist ein Padelschläger in Diamantform, 365 g schwer, mit Carbon-12K-Schlagfläche, Pro-EVA-Kern mittlerer Härte und 38-mm-Rahmen mit Force Bridge, SpinBoost und Power Holes. Er richtet sich an fortgeschrittene, offensiv ausgerichtete Spieler und besetzt innerhalb der FX-Serie die zugänglichere Angriffsstufe: Er teilt die Premium-Carbon-Konstruktion und die Rahmengeometrie mit dem Dunlop FX Pro, ohne dessen körperliche Anforderungen ganz zu erreichen.
Was bringt Carbon 12K über einem Pro-EVA-Kern wirklich?
12K ist ein Carbongewebe mittlerer Webdichte. Es zielt weder auf die extreme Steifigkeit dichterer Gewebe noch auf die Elastizität eines offenen Geflechts ab: Es liefert eine feste Schlagfläche mit kurzer Reaktionszeit, ohne das minimale Einsinken, das bei Punktschlägen Präzision kostet.
Der mittelharte Pro-EVA-Kern verhindert, dass der Schläger zum Brett wird. Er komprimiert gerade so viel, dass der Ball nicht unkontrolliert von der Fläche schießt, und gibt bei vollem Treffer die Energie progressiv zurück.
Das Ergebnis ist ein Padelschläger, der nachlässigen Schlägen nicht verzeiht. Kommt der Arm vorbereitet zum Ball, fliegt dieser flach und schnell davon. Kommt man zu spät und schlägt nur mit dem Handgelenk, bleibt der Ball kurz liegen.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Diamant |
| Gewicht | 365 g |
| Balance | Mittel |
| Schlagfläche | Carbon 12K |
| Kern | Pro EVA (mittlere Härte) |
| Rahmen | 38 mm |
| Oberfläche | Rau |
| Technologien | Force Bridge, SpinBoost, Power Holes |
| Empfohlenes Niveau | Fortgeschritten |
| Spielstil | Power |
Force Bridge, SpinBoost und Power Holes: Was macht welche Technologie auf dem Platz?
Das sind keine drei Marketingbegriffe, sondern drei unterschiedliche Funktionen, die sich bei unterschiedlichen Schlägen bemerkbar machen.
- **Force Bridge** wirkt auf die Stabilität des Rahmens. Der Effekt zeigt sich beim dezentralen Treffer: Eine geschnittene Bandeja, die einen Finger breit außerhalb der Achse getroffen wird, öffnet die Fläche nicht und verzieht die Flugbahn nicht, und der Volley-Block gegen einen schweren Ball gibt nicht nach.
- **SpinBoost** arbeitet zusammen mit der rauen Oberfläche. Der Ball verhakt sich beim Kontakt, was dem Kick-Aufschlag und der Vibora genau die Rotation gibt, die den Ball im Feld abfallen lässt, ohne den Winkel zu stark öffnen zu müssen.
- **Power Holes** greift bei der Verteilung der Bohrungen in der Schlagfläche und sorgt für Grip und Ballkontrolle im Moment des Aufpralls.
Das Gesamtpaket liest sich wie eine stimmige Architektur: ein fester Rahmen als Basis für den harten Schlag, eine Oberfläche, die greift, damit dieser harte Schlag nicht zu lang gerät.
Wie schlägt sich der FX Team bei den einzelnen Schlägen?
Smash über Position 3 und flacher Smash. Hier liegt seine Domäne. Das Diamantprofil konzentriert die Masse im oberen Bereich, und der steife Rahmen absorbiert kaum: Der Ball kommt trocken und mit flacher Flugkurve. Beim flachen Smash ins Zentrum gibt der Schläger genau das wieder, was man hineinlegt.
Vibora und Bandeja. Die Vibora cross kommt mit niedriger Flugbahn und ausreichend Spin. Die Bandeja funktioniert gut, solange man sie mit langer Ausholbewegung ausführt; wird sie mit wenig Schwung angeschnitten, sorgt der kurze Ballabsprung dafür, dass der Ball in der Mittelzone landet – Angriffsterrain für den Gegner.
Wandball. Das ist die Schwachstelle. Der Sweet Spot ist schmal und nach oben verschoben, sodass ein Ball, der einen überrascht und im unteren Bereich der Fläche getroffen wird, ohne Tiefe zurückkommt und spürbar in der Hand vibriert.
Verteidigung und Lob. Erfordert Arbeit. Der Schläger hilft nicht dabei, kritische Bälle hochzubekommen: Man muss den kompletten Arm einsetzen und die Bewegung sauber zu Ende führen. Bei langen Ballwechseln von der Grundlinie bestraft er Spieler, die darauf warten, dass der Schläger von selbst schiebt.
Volley. Besser, als die Diamantform befürchten lässt. Die mittlere Balance und die gut verteilten 365 g erlauben schnelles Drehen am Netz, das Schließen des Winkels und Stoppbälle mit vernünftigem Gefühl.
Für welchen Spielertyp eignet sich dieser Dunlop-Schläger?
Kurz gesagt: Der Dunlop FX Team richtet sich an fortgeschrittene Spieler mit gefestigter Schlagtechnik und trainiertem Körper, die auf der angreifenden Rückhand- oder der abschließenden Vorhandposition spielen und oben punkten wollen. Er ist kein Einsteiger- oder Übergangsschläger: Er verlangt Armkraft, Timing und eine frühe Vorbereitung, die dem Spieler mit mittlerem Niveau noch nicht automatisiert von der Hand geht.
Der ideale Partner ist ein kontrollorientierter Spieler, der lange Ballwechsel trägt, während der FX-Team-Spieler den Netzangriff und den Smash sucht. Kombiniert mit einem ebenso aggressiven Spielertyp bleibt das Feld hinten zu offen.
Wer sein Spiel auf Verteidigung, tiefe Lobs und fehlerfreie Bälle aufbaut, ist bei diesem Dunlop-Modell falsch: Der kurze Ballabsprung und der kleine Sweet Spot würden für jeden Punkt doppelte Arbeit bedeuten.
Fazit: Power mit vertretbarem körperlichem Preis
Der FX Team hält, was er verspricht. Er ist ein Angriffsschläger, der nicht das Totgewicht und die extreme Trägheit der anspruchsvollsten Modelle des Segments mitbringt – und genau darin liegt sein größtes Plus: Er schlägt oben trocken durch, bleibt aber handlich genug, um Volley und Return zu spielen, ohne das Gefühl zu haben, den Schläger hinter sich herzuziehen.
Der Preis dafür ist klar und sollte vor dem Kauf bekannt sein: kurzer Ballabsprung, schmaler Sweet Spot und ein hartes Gesamtpaket, das unsaubere Technik bestraft. Wer sich für ihn entscheidet, muss verstehen, dass der Ball nicht von allein kommt und jeder Meter Tiefe vom Arm kommen muss.
Innerhalb der eigenen Serie bietet der Dunlop FX Pro denselben Charakter in noch extremerer Ausprägung; wer den FX Team in der Verteidigung zu trocken findet, sollte eher zu runderen Formen greifen als zu einem weiteren Diamant-Schläger.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Dunlop bewegt sich der FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver in der Mittelklasse ab 109.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 80/100 zählt er zu den besten Power-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver?
Der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver?
Der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver wiegt 365g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver bei PadelTestLab?
Der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver erreicht 80/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.
Was kostet der Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver?
Aktueller Preis des Dunlop FX Team Gun Metal/Cyan/Metallic Silver: 109.95€ – 135.7€, im Vergleich von 2 Shops in unserem Vergleichstool.
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