Akkeron Black Pegasus Pro
✓Abgeglichen mit offiziellen Daten von Akkeronwie wir bewerten

PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Die K12-IMPACT-Schlagfläche über dem EV30-Black-Kern liefert ein trockenes, präzises Feedback beim Remate por 3 und bei der cross gespielten Vibora, ganz ohne das unkontrollierte Abprallen weicher EVA-Kerne Graphene Inside sorgt für zusätzliche Elastizität im Gesamtpaket, wodurch die Bandeja mit mehr Zug aus der Schlagfläche kommt, als man von einem so festen Kern erwarten würde Die raue Carbon-Schlagfläche greift den Ball beim Anschneiden und beim Smash cortado por 4 hervorragend, was einen niedrigen Ballabsprung erzeugt und den Rhythmus des Gegners bricht Die mittlere Balance im Tropfenform-Design erlaubt eine ruhige Blockvolley, ohne dass sich der Schläger kopflastig anfühlt – bei offensiv ausgelegten Padelschlägern keine Selbstverständlichkeit Das SPMEP-Finish und der fortschrittliche Epoxidprozess deuten auf einen Rahmen hin, der im oberen Bereich der Schlagfläche – also dort, wo beim Smash die größte Belastung entsteht – weniger anfällig für frühzeitige Delamination ist
Nachteile
- ✗Der feste EV30-Black-Kern verlangt einen lockeren Armschwung: Bei langen Abwehrbällen und tiefen Bällen ohne Beinarbeit bleibt der Ball zu kurz Der Sweet Spot gehört nicht zu den großzügigsten seines Segments – Treffer nahe der unteren Spitze der Tropfenform verlieren spürbar an Ballkontrolle und sind im Unterarm deutlich zu spüren Mit 375 g am oberen Ende der Gewichtsklasse setzen schnelle Volley-Duelle am Netz ohne kräftiges Handgelenk klare Grenzen Kein Schläger für die Notbremse an der Wand: Der Ballabsprung verzeiht kein rein blockierendes Defensivspiel, der Schlag muss aktiv begleitet werden
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Sie liegt auf dem niedrigsten Preis seit Beginn unserer Beobachtung: 139,95 € statt 174,95 €. Erste Erfassung am 21. März.
Preise täglich erfasst seit dem 21. März · 55 Tage mit Daten
Akkeron Black Pegasus Pro im Test: Tropfenform-Schläger für technische Angreifer
Manche Padelschläger verkaufen sich über den Namen des Profis, der sie schwingt, andere über das, was sie leisten, wenn der Ball zum Lob hochsteigt. Der Akkeron Black Pegasus Pro gehört klar zur zweiten Kategorie: Tropfenform, eine Carbon-Schlagfläche aus 12K-Fasern unter der Bezeichnung K12 IMPACT und ein EVA-Kern mittlerer Dichte – der EV30 Black – mit einem ausgesprochen festen Tacto.
Das ist ein Padelschläger für fortgeschrittene Offensivspieler, nicht für alle, die ein Sicherheitsnetz suchen.
Was unterscheidet den Akkeron Black Pegasus Pro von anderen Power-Schlägern in Tropfenform?
Die Kombination aus K12 IMPACT und EV30 Black verfolgt ein klares Ziel: kontrollierte Härte. Die 12K-Carbon-Schlagfläche sorgt für Steifigkeit in der Schlagebene, während der feste Kern verhindert, dass der Ball beim Treffen zu tief einsinkt.
Das Ergebnis ist ein Schläger, der Feedback gibt. Man spürt, wo der Ball auf der Fläche eingeschlagen ist, noch bevor man den Absprung sieht – genau das, was ein technischer Spieler braucht, der den Punkt vom Smash aus aufbaut.
Wo sich das Modell vom üblichen Feld harter Tropfenform-Schläger absetzt, ist beim Graphene Inside, das der Hersteller mit rund +30 % mehr Elastizität und Haltbarkeit beziffert. Auf dem Platz merkt man: Das Gesamtpaket ist keineswegs das Brett, das der feste Tacto auf dem Papier vermuten lässt – bei Schlägen mit langem Schwung ist eine spürbare Energierückgabe da.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Form | Tropfenform |
| Gewicht | 355-375 g |
| Balance | Mittig |
| Spielniveau | Fortgeschritten |
| Spielstil | Power |
| Schlagfläche | Carbon 12K (K12 IMPACT) |
| Kern | EVA Medium (EV30 Black) |
| Oberfläche | Rau |
| Technologien | K12 IMPACT, Power Boosting Layer, Graphene Inside, SPMEP |
Materialien: Was jede Schicht wirklich bringt
Die Power Boosting Layer hält, was der Name verspricht: Sie sorgt für mehr Reaktion im oberen Bereich der Schlagfläche – genau dort, wo der flache Remate und der Smash por 3 auftreffen. Das ist keine Komfortschicht, sondern eine Performance-Schicht.
SPMEP ist das fortschrittliche Epoxid-Fertigungsverfahren, mit dem das gesamte Paket ausgehärtet wird. Klingt nach Marketing, bis man ein halbes Jahr lang rematiert hat: Der Härtungsprozess entscheidet maßgeblich darüber, wie schnell ein Schläger sein Ballgefühl verliert und ob sich die Schlagfläche irgendwann vom Kern löst.
Der EV30 Black ist das Bauteil, das den Charakter prägt. Ein fester EVA-Kern mittlerer Dichte liefert einen ordentlichen Ballabsprung – vorausgesetzt, man bringt selbst Schwungtempo mit. Wer aus dem Stand schlägt, dem hilft der Schläger nicht von allein.
Und die raue Oberfläche ist kein rein optisches Detail. Mit diesem Grip-Level erzeugen Anschneider und der Smash cortado por 4 einen Ballabsprung, der nach dem Aufprall auf dem Glas regelrecht kleben bleibt.
Wie verhält er sich bei den einzelnen Schlägen?
Smash. Sein ureigenes Terrain. Die steife 12K-Schlagfläche mit der verstärkenden Deckschicht schickt flache Bälle mit echtem Tempo los, und die mittige Balance erlaubt es, den Kopf zu beschleunigen, ohne dass sich der Schläger kopflastig anfühlt.
Bandeja. Besser als erwartet. Die Elastizität, die Graphene Inside einbringt, gleicht die Härte des Kerns aus, und der Ball kommt mit Zug statt im Netz zu sterben.
Vibora. Gut. Der raue Grip kombiniert mit der Spitze der Tropfenform sorgt für einen Cross-Schlag mit Seiteneffet, der die Platzöffnung erzwingt.
Volley. Solide, mit Einschränkungen. Die mittige Balance hilft beim Manövrieren, aber am oberen Ende der Gewichtsklasse – 375 g – verlangen schnelle Volley-Wechsel am Netz Kraft im Unterarm.
Wandabwehr und Defensive. Hier liegt der Preis. Der feste Tacto des EV30 Black verzeiht kein passives Blocken: Der Schlag muss aktiv mit dem Körper begleitet werden, sonst bleibt der Ball mittig liegen – ein Geschenk für den Gegner.
Anmerkung zur Modellbezeichnung
Dasselbe Produkt wird je nach Markt unter zwei Namen verkauft: Pegasus 25 auf der offiziellen Markenwebsite in Spanien und Black Pegasus Pro in internationalen Vertriebskanälen. Beide teilen sich denselben EAN – Unterschiede im Aufbau sucht man also vergeblich, es gibt keine.
Für welchen Spielertyp ist dieser Schläger gedacht?
Kurz gesagt: für den fortgeschrittenen, offensiv-technischen Spieler, der seinen Smash bereits beherrscht und ein Werkzeug sucht, das bei jedem Treffer Rückmeldung gibt – kein Modell, das Schlagfehler ausbügelt.
Das konkrete Profil:
- **Wirklich fortgeschrittenes Niveau** – kein Mittelklasse-Spieler mit Ambitionen. Der eher kleine Sweet Spot bestraft ungenaue Treffer.
- **Schwung mit Armgeschwindigkeit** – der Schläger gibt zurück, was man selbst investiert. Der Handgelenk-Power-Spieler wird ihn lieben, der Blockspieler eher nicht.
- **Saubere Bandeja-Technik** – denn daher kommt die halbe Punkteausbeute, und diese Tropfenform verlangt Präzision.
- **Keine ernsten Ellbogenprobleme** – der feste Tacto überträgt spürbar, auch wenn Graphene Inside einen Teil der Vibration dämpft.
Als Doppelpartner passt er gut zu einem Spieler mit Kontrollschläger und tiefer Balance, der den Ballwechsel trägt, während man selbst den Punkt am Netz sucht.
Fazit
Der Akkeron Black Pegasus Pro ist ein ehrlicher Power-Schläger in Tropfenform: Er haut zu, greift den Ball und gibt Feedback. Er gibt nicht vor, vielseitig zu sein, und gerade das macht ihn glaubwürdig.
Was man nicht bekommt: Nachsicht bei Fehltreffern oder eine bequeme Abwehr tiefer Bälle ohne Beinarbeit. Was man dagegen bekommt: einen Smash mit echtem Tempo und eine Bandeja, die besser läuft, als der feste Tacto vermuten lässt.
Wer sein Spiel darauf aufbaut, ans Netz zu gehen und den Punkt oben abzuschließen, und das nötige Niveau für einen anspruchsvollen Sweet Spot mitbringt, bekommt mit diesem Akkeron-Modell einen echten Gewinn. Wer sein Padel eher aus geduldigem Grundlinienspiel bestreitet, sollte zu einem weicheren Kern greifen.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von akkeron bewegt sich der black pegasus pro in der Mittelklasse ab 139.95€ und bietet ein konkurrenzfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Gesamtbewertung von 81/100 zählt er zu den besten Power-Schlägern, die wir getestet haben.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Akkeron Black Pegasus Pro?
Der Akkeron Black Pegasus Pro richtet sich an Fortgeschrittene. Verlangt gefestigte Technik und ist nicht für Anfänger empfehlenswert.
Wie viel wiegt der Akkeron Black Pegasus Pro?
Der Akkeron Black Pegasus Pro wiegt 355-375g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Akkeron Black Pegasus Pro bei PadelTestLab?
Der Akkeron Black Pegasus Pro erreicht 81/100 in unserem Test, basierend auf Power, Härte, Kontrolle, Handlichkeit, Ballausgang, Sweet Spot und Oberflächenrauheit.
Was kostet der Akkeron Black Pegasus Pro?
Aktueller Preis des Akkeron Black Pegasus Pro: 139.95€, im Vergleich von 1 Shop in unserem Vergleichstool.
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