Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025
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PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Preisspanne
Beschreibung
Für welchen Spieler dieser Schläger gemacht ist
Vorteile
- ✓Das aluminisierte 16K-Carbon der Schlagfläche sorgt für eine explosive Steifigkeit, die sich in flachen Smashes mit hoher Ballabsprunggeschwindigkeit niederschlägt – besonders bei der Diagonale über die 3 und bei druckvollen Bandejas. Das Weight & Balance System erlaubt es, bis zu 11,2g Zusatzgewicht zwischen Griff und Kopf umzuverteilen – ein Grad an Balance-Individualisierung, den man bei Turnierschlägern nur selten findet. Der High-Memory-Kern antwortet mit einem trockenen, entschlossenen Absprung bei geschnittenen Volleys und Bandejas, ohne bei maximaler Schwunggeschwindigkeit Energie zu verlieren. Die Kombination aus Power Groove und Octagonal Structure im Rahmen reduziert die Torsion bei dezentralen Treffern und hält den Schläger auch bei Smashes aus ungünstigen Winkeln stabil. Die Spin-Blade-Textur des Flächendecals sorgt für zusätzlichen Grip bei der Vibora und beim geschnittenen Lob – der Effet entsteht, ohne dass der Spieler seine Schlagtechnik anpassen muss.
Nachteile
- ✗Die kopflastige Balance und die harte Schlagfläche verlangen beim Verteidigen von der Scheibe ein sehr präzises Timing; ein zu später Treffpunkt wird mit spürbaren Vibrationen und Kontrollverlust in der Richtung bestraft. Das harte Profil schluckt nichts: In langen Ballwechseln unter Druck gibt die 16K-Schlagfläche so viel Energie zurück, dass die Zahl unerzwungener Fehler bei technisch unsauberem Schlag deutlich steigt. Mit maximalem Zusatzgewicht (~371g) belastet der Schläger in fordernden Drei-Satz-Partien spürbar den Unterarm; das Anpassungssystem verlangt vor dem Wettkampf eine sorgfältige Vorab-Kalibrierung.
PADELTESTLAB SCORE
Skala 0-100
81/100
Der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025 ist für Turnier- oder Profispieler gebaut, die Leistung und Präzision über Komfort stellen. Die Diamantform schiebt den Sweet Spot in den oberen Bereich des Blatts und liefert mehr Hebel und Power – auf Kosten etwas Toleranz. Die hohe Balance bringt Gewicht in den Schlag und gibt dem Schläger ein offensives Profil. Die hohe Härte unterstützt explosive Schläge, vor allem Bandeja und Smash, verlangt aber mehr Technik. Mit einem Gewicht von 345-360g gehört er zu den leichteren Schlägern am Markt: einfacher zu führen und gelenkschonender.
Ale Galán setzte auf aluminisiertes 16K-Carbon: das ist die Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025
Die Adidas Metalbone HRD+ 3.4 ist Ale Galáns Wettkampfschläger für die Saison 2025. Diamantform mit 38 mm, ein Basisgewicht von 345-360g, eine Schlagfläche aus aluminisiertem 16K-Carbon und ein High-Memory-Kern: eine reinrassige Angriffskonfiguration, die keinen Zweifel an ihrer Ausrichtung lässt.
Carbon Aluminized 16K und High Memory: die Materialpaarung, die die HRD+ 3.4 prägt
Das aluminisierte 16K-Carbon der Schlagfläche härtet die Trefferzone, indem Aluminium in die Carbonschichten eingearbeitet wird. Mit 16.000 Filamenten pro Faserbündel ist das Geflecht dichter und weniger nachgiebig als bei konventionellem 12K-Carbon, und dieser Unterschied ist beim Kontakt spürbar: Die Energie aus dem Arm wird ohne merkliche Dämpfung in Ballabsprunggeschwindigkeit umgesetzt. Der Ball „bleibt" nicht auf der Fläche – er wird regelrecht herausgeschossen.
Der High-Memory-Kern – das dichteste EVA-Material im Adidas-Katalog – vervollständigt die Gleichung. Geringe Verformung beim Aufprall, hohe Energierückgabe: Der Absprung ist trocken, direkt und berechenbar, wenn der Schlag sauber sitzt. Zusammen bilden Carbon-Schlagfläche und High Memory die aggressivste Materialpaarung der gesamten Metalbone-Reihe.
So schlägt sich die Metalbone HRD+ 3.4 in jeder Zone des Feldes
Smash und Bandeja: hier dominiert sie ohne Kompromisse
Die kopflastige Balance verleiht dem absteigenden Schwung zusätzliche Trägheit. Der Smash über die 3 und die druckvolle Bandeja kommen mit hoher Ballabsprunggeschwindigkeit und minimalem Energieverlust heraus. Die Spin-Blade-Textur des Flächendecals – eine gezielte Oberflächenbehandlung zur Effet-Erzeugung – sorgt bei der Vibora und beim geschnittenen Lob für zusätzlichen Biss, ohne dass der Spieler seine Schlagmechanik verändern muss.
Netz und Volley: verlangt Positionsspiel, belohnt Präzision
Der umlaufende Power Groove und die Octagonal Structure des Rahmens halten die Steifigkeit auch bei schnellen Volley-Kontakten. Doch die kopflastige Balance verlangt, dass der Spieler vor dem Treffpunkt gut positioniert ist: Defensive Blockvolleys bei maximaler Geschwindigkeit lassen sich souverän ausführen; weiche Platzierungsvolleys erfordern mehr Fingerspitzengefühl, als das Profil eigentlich einlädt.
Grundlinie und Verteidigung: der Preis des Angriffs
Hier macht die HRD+ 3.4 unverblümte Zugeständnisse. Die harte Schlagfläche und der High-Memory-Kern schlucken nichts – sie geben den Ball mit Energie zurück, selbst wenn das taktisch gar nicht gewollt ist. Verteidigungsschläge von der Scheibe verlangen einen technisch sauberen Treffpunkt, um den Ball kontrolliert umzulenken. Wer den Punkt geduldig von hinten aufbaut, wird merken, dass dieser Schläger drückt, wo man eigentlich bremsen möchte.
Weight & Balance System, Power Groove und Octagonal Structure: die Ingenieurskunst des Rahmens
Das auffälligste Merkmal der HRD+ 3.4 steckt weder in der Schlagfläche noch im Kern, sondern im Weight & Balance System. Ein in die Struktur integriertes System aus Schrauben und Unterlegscheiben erlaubt es, bis zu 11,2g Zusatzgewicht zwischen Griff und Kopf zu verteilen. Zum Basisgewicht von 345-360g addiert sich so eine Obergrenze von ~371g. Wird das Gewicht vom Kopf zum Griff verschoben, ändert sich das Balanceverhalten, ohne dass man den Schläger wechseln muss: Mehr Gewicht im Kopf verstärkt die Schwungmasse beim Smash, mehr Gewicht im Griff bringt in der Verteidigung Handlichkeit zurück.
Der Power Groove ist die umlaufende Rille im Rahmen, die die Längssteifigkeit erhöht und die Torsion bei außermittigen Treffern reduziert. Die Octagonal Structure ergänzt diese Konstruktion mit einem achteckigen Rahmenquerschnitt, der als geometrische Verankerung für das Carbon der Schlagfläche fungiert und der Torsion durch seine Form widersteht, nicht nur durch die Materialhärte. Low Poly überträgt dieses polyedrische Design zusätzlich auf Kern und Rahmen, um die Torsionsresistenz auch über die innere Geometrie zu verbessern.
Das Ergebnis ist ein strukturell äußerst steifer Aufbau, der die Energie bei jedem sauberen Treffer verstärkt.
Für wen lohnt sich die HRD+ 3.4 – und für wen nicht?
Die HRD+ 3.4 passt zu dir, wenn: - Du auf fortgeschrittenem bis Wettkampfniveau spielst und Smash, Bandeja und Vibora deine bevorzugten Punktschläge sind - Dein Schwung technisch sauber ist und du mit genug Zeit und guter Position zum Treffpunkt kommst - Du die Balance je nach Spieltag oder Doppelpartner anpassen willst, ohne den Schläger zu wechseln - Du überwiegend am Netz spielst und einen Schläger suchst, der auch bei Smashes mit voller Geschwindigkeit nicht nachgibt
Er wird zum Nachteil, wenn: - Du den Punkt von der Grundlinie aus aufbaust und einen Schläger brauchst, der unter Druck bequem abfedert und umlenkt - Deine körperliche Verfassung das Timing im dritten Satz nicht durchhält: Die kopflastige Balance wird bei Ermüdung zu Ungenauigkeit und zusätzlicher Belastung für den Unterarm - Du die Scheibe aktiv als taktisches Werkzeug nutzt: Die harte Schlagfläche verzeiht späte Ankünfte von der Wand nicht - Du deinen Smash noch entwickelst: Dieser Schläger verstärkt, was du schon kannst – er kompensiert nicht, was dir noch fehlt
Fazit zur Metalbone HRD+ 3.4 2025
Die HRD+ 3.4 ist die aggressivste Metalbone im Adidas-Katalog 2025. Das aluminisierte 16K-Carbon und der High-Memory-Kern verwandeln jeden sauberen Kontakt in eine echte Bedrohung am Netz und in der Luft; das Weight & Balance System bringt einen für dieses Segment ungewöhnlichen Grad an Balance-Individualisierung mit. Der wichtigste Kritikpunkt: Das harte Profil bestraft Schläge unter Druck, wo die ungefilterte Ballabsprunggeschwindigkeit schnell zum unerzwungenen Fehler wird. Ein Schläger für Spieler, die bereits wissen, wann und wie sie den Punkt beenden.
Wie viel wiegt die Adidas Metalbone HRD+ 3.4 mit aktiviertem Gewichtssystem?
Das Basisgewicht der Metalbone HRD+ 3.4 liegt bei 345-360g. Mit dem Weight & Balance System in maximaler Einstellung lassen sich bis zu 11,2g Zusatzgewicht verteilen, wodurch das Gesamtgewicht auf rund 371g steigt. Die Verteilung zwischen Kopf und Griff lässt sich ohne zusätzliches Werkzeug anpassen, sodass sich der Balancepunkt je nach den Anforderungen des Matches verändern lässt.
Was bedeutet HRD+ bei der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025?
Die Bezeichnung HRD+ steht für die Materialkonfiguration: eine Schlagfläche aus aluminisiertem 16K-Carbon, ein hochdichter High-Memory-Kern und das integrierte Weight & Balance System. Es ist die Version, die innerhalb der Metalbone-2025-Linie von Ale Galán die höchste Ballabsprunggeschwindigkeit und die größte Balance-Individualisierung vereint.
Im Sortiment der Marke
Im Sortiment von Adidas positioniert sich der Metalbone HRD+ 3.4 im Premium-Segment ab 219.95€. Eine ernste Investition, aber gerechtfertigt für Top-Materialien und Maximalleistung. Mit einer Gesamtbewertung von 7.8/10 ist er eine solide Wahl in seiner Preisklasse.
Häufige Fragen
Für welches Spielniveau ist der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025?
Der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025 ist ein Turnier- oder Profischläger. Er verlangt ausgereifte Technik und Kondition — nicht zum Einstieg geeignet.
Wie viel wiegt der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025?
Der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025 wiegt 345-360g laut Herstellerangaben.
Welche Bewertung hat der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025 bei PadelTestLab?
Der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025 erreicht 7.8/10 in unserem Test, basierend auf Power, Kontrolle, Ballausgang, Handlichkeit und Sweet Spot.
Was kostet der Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025?
Aktueller Preis des Adidas Metalbone HRD+ 3.4 2025: 219.95€ – 233.95€, im Vergleich von 3 Shops in unserem Vergleichstool.
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